Ferienmietwagen werden teurer

Die Herbstsaison 2026 von Sunny Cars zeigt Unterschiede zwischen Inseln und Festland.
©Sunny Cars

Herbstferien werden oft genutzt, um im Süden die letzten warmen Sonnenstrahlen des Jahres zu geniessen. Gerade wer in den Flieger steigt, schnappt sich häufig vor Ort einen Mietwagen, um das Reiseziel flexibel zu entdecken. Welche Länder dabei hoch im Kurs stehen und was Reisende in puncto Preis erwartet, zeigt der Mietwagen-Anbieter Sunny Cars.

Herbstsaison 2026: Teure Inseln, günstiges Festland

Die diesjährige Herbstsaison zeigt einen deutlichen Trend in Richtung Insel-Ferien: Während die durchschnittlichen Wochenpreise für das Festland (in Griechenland, Spanien und Portugal) deutlich unter 200 Euro bleiben, ziehen Inseln wie Sizilien, Madeira oder Kreta aufgrund der hohen Nachfrage mit über 250 Euro deutlich an.

Ein stabiles Preisniveau ist in den USA zu erkennen: Zwar sind hier in der Regel die Mietkosten im Schnitt immer höher als im europäischen Ausland, jedoch schonen moderate Kosten in San Francisco (330 Euro) und Miami (376 Euro) das Budget.

Top-Zielgebiete

Folgende Zielgebiete verzeichnen aktuell die höchste Zahl an neuen Anmietungen:

  1. Spanien
  2. Griechenland
  3. Italien
  4. Portugal
  5. USA
Herbstsaison: Wochenpreise Kleinwagen

Die Preise basieren auf der Preisanalyse vom 22. September 2026 und beziehen sich auf den Zeitraum 17.-24. Oktober 2025.

Spanien

Unangefochtener Reise-Liebling bleibt Spanien samt seinen Inseln. Im Herbst 2025 lagen die Mietwagenpreise im mittleren Segment, auch auf Mallorca: Der Preis für den Herbst 2026 ist vergleichbar mit dem Herbst 2025 und liegt auf ca. 230 Euro. Eine andere Entwicklung zeigt sich auf Ibiza: Reisende müssen 2026 mit 191 Euro 17% mehr investieren als noch 2025.

Wer lieber an der Küste des Festlands unterwegs ist, zahlt ab Barcelona 216 Euro (2025: 246 Euro) oder startet für 159 Euro ab Málaga. Besonders preisfreundlich bleiben die Kanaren: Auf Gran Canaria liegt der Wochenpreis vergleichbar zum Vorjahr bei rund 151 Euro.

Griechenland

Auf Platz zwei der beliebtesten Regionen rangiert Griechenland, das mit durchschnittlich um die 200 Euro pro Woche weiterhin zu den erschwinglichen Mietwagenzielen zählt. In Thessaloniki zeigt sich der Preis auf einem konstanten Niveau im Vergleich zum Herbst 2025. In Athen geht es 2026 sogar noch ein kleines Stück günstiger als im Vorjahr.

Auf der Sonneninsel Kreta bleibt das Preisniveau im Wochendurchschnitt spürbar höher als auf dem griechischen Festland. Damit übertrifft Kreta auch die Trend-Insel Mykonos.

Italien

Deutliche Preisunterschiede lassen sich in Italien erkennen. In Rom liegen die Kosten bei 264 Euro in dieser Saison und somit 36% höher als der Wochenpreis von 2025 (194 Euro). Auch in Neapel zahlen Reisende mehr als im vergangenen Jahr.

Auf Sizilien, genau wie Sardinien, hat sich in den vergangenen Monaten ein konstant überdurchschnittliches Preisniveau etabliert. Während sich die Kosten im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert auf hohem Niveau bei fast 300 Euro halten, liegen die Preise damit weiterhin deutlich über dem europäischen Gesamtdurchschnitt.

Portugal

Grosse Unterschiede zwischen Insel und Festland prägen auch das Preisgefüge in Portugal.  Ab Lissabon, Porto und Faro liegen die Preise günstig zwischen 130 und 150 Euro.

Deutlich teurer wird es hingegen auf Madeira. Hier stieg der Wochenpreis im Vergleich zum Vorjahr spürbar an und liegt für den Herbst 2026 bei 276 Euro.

USA

Das Fernreiseziel mit den meisten Mietwagenbuchungen bleibt auch im Herbst die USA, wobei sich eine anhaltend starke Nachfrage in höheren Preisen widerspiegelt. In Miami kletterte der Wochenpreis auf 376 Euro im Herbst 2026. Während San Francisco mit 330 Euro ein vergleichsweise günstiges Niveau hält, gibt es in Los Angeles einen deutlichen Preissprung: Reisende zahlen im Herbst 2026 nun 401 Euro pro Woche – ein Plus von knapp 25% im Vergleich zu 2025. (TI)