
Der Garantiefonds der Schweizer Reisebranche zeigt sich im Jahr 2025 stabil trotz leicht rückläufiger Einnahmen. Die Reserven konnten um 3,3 Millionen Franken erhöht werden, und die Teilnehmenden erhalten erneut eine Rückvergütung auf den bezahlten Gebühren.
Das provisorische Jahresergebnis 2025 des Garantiefonds spiegelt die Stabilität und Resilienz der Schweizer Reisebranche wider. Trotz leicht unter Budget liegender Umsätze konnten die Reserven für künftige Schadenfälle dank positiver Anlageergebnisse und dem Ausbleiben von Konkursfällen weiter gestärkt werden.

André Dosé, Präsident des Stiftungsrates, kommentiert: «Nach Jahren starken Wachstums erleben wir nun eine Phase der Konsolidierung. Die Teilnehmereinkünfte haben sich wie erwartet stabilisiert. Besonders erfreulich ist, dass wir 2025 keine Konkursfälle zu verzeichnen hatten, was die Robustheit unserer Branche unterstreicht.»
Die Performance des Anlagevermögens trug massgeblich zum positiven Ergebnis bei. Dosé erklärt: «Trotz der Unsicherheiten an den Aktienmärkten konnten wir eine deutlich positive Rendite erzielen. Dies ermöglicht es uns, die Reserven für zukünftige Schadensfälle um etwa 3,3 Millionen Franken zu erhöhen.»
Erneute Rückvergütung
Im Einklang mit der Strategie, den Fonds nachhaltig zu stärken und gleichzeitig die Teilnehmer zu entlasten, hat der Stiftungsrat beschlossen, auch für 2025 eine Rückvergütung zu gewähren.
Diese beträgt 20% der im vergangenen Jahr entrichteten Beiträge und wird mit der zweiten Akontozahlung im August 2026 verrechnet. «Diese Rückvergütung ist ein Zeichen unserer soliden finanziellen Basis und unseres Vertrauens in die Zukunft», betont Dosé. «Sie kommt allen Teilnehmern zugute, die vor dem 1. Januar 2026 beigetreten sind und sich nicht in Kündigung befinden.«
Abschliessend blickt André Dosé optimistisch in die Zukunft: «Die Entwicklung des Garantiefonds im Jahr 2025 zeigt, dass wir gut aufgestellt sind. Wir werden weiterhin daran arbeiten, unsere Reserven auszubauen und den Fonds als verlässliches Sicherheitsnetz für die Schweizer Reisebranche zu stärken. Dies dient nicht nur dem Schutz der Reisenden, sondern stärkt auch das Vertrauen in unsere gesamte Branche.» (TI)








