Härtefallhilfe: In drei Kantonen harzt es

Task Force der Verbände schreibt den Parlamentariern.
Sarah Weidmann, SRV-Delegierte Region 2. TRAVEL INSIDE

Einige Reisebüros haben in den letzten Wochen etwas aufatmen können, viele Kantone haben erste Gelder ausbezahlt. Wenn auch nicht überall gleich viel und auch nicht nach gleichen Kriterien. Die Regeln der Härtefallhilfen seien nach wie vor ein «föderalistischer Flickenteppich», stellt Sarah Weidmann fest, die als Regionaldelegierte des Schweizer Reise-Verbands (SRV) den Überblick in der Deutschschweiz hat.

Nach einer Gesprächsrunde mit den Leitungen der kantonalen Task Forces des SRV, die mit den Kantonen über die Härtefallhilfen verhandeln, stellt sie auf Anfrage von TRAVEL INSIDE erneut fest: «Beim Umfang der Hilfen gibt es teilweise sehr grosse Unterschiede.» Es gebe auch noch «ein paar wenige Kantone, in denen noch nicht viel passiert ist».

Diese seien Basel-Stadt, Luzern, Obwalden. «Dort sind die Task-Force-Leader mit den Kantonsregierungen in Kontakt. Wir gehen davon aus, dass nach der Frühlingssession in diesen Kantonen mehr Bewegung in die Sache kommt», so Weidmann. Am Montag 1.3. beginnt in Bern die dreiwöchige Frühlingssession, an der verschiedene Anpassungen bei den Härtefallhilfen diskutiert werden.

Auch die Reisebranche ist davon betroffen. Die Task Force der Verbände SRV, STAR und TPA schreibt die Parlamentarier erneut mit ihren Forderungen an. Und die Mitglieder werden aufgerufen, wiederum für die Interessen der Reisebüros und -veranstalter zu lobbyieren. Während der letzten Sessionen standen täglich Branchenvertreter vor dem Bundeshaus um die National- und Ständeräte für die Reiseanliegen zu sensibilisieren. (TI)