Hitzesommer beeinflusst Reiseplanung

A3M und Holiday Check ordnen ein.
©A3M Global Monitoring

Hitzewellen, Waldbrände und andere Wetterextreme prägen den laufenden Sommer in weiten Teilen Europas. Besonders betroffen sind Destinationen im Mittelmeerraum, aber auch Regionen in Nord- und Mitteleuropa waren in den vergangenen Wochen von aussergewöhnlich hohen Temperaturen oder Bränden betroffen.

«Wir beobachten in den letzten Jahren in der Tat, dass es im Hochsommer vermehrt zu Bränden und Hitzeperioden vor allem im Mittelmeerraum kommt. Auch wenn dies Urlauber nicht davon abhalten sollte, Reisen in den Monaten Juli und August zu buchen, sollten sie sich bei ihrer Planung jedoch zumindest dessen bewusst sein», erklärt Samed Kizgin, Chief Content Officer von A3M. Im Früh- und Spätsommer sei das Risiko naturgemäss geringer.

Verändertes Reiseverhalten: Sicherheit vor Naturgefahren rückt in den Fokus

Laut einer repräsentativen Holiday Check-Studie zum Reisen in Zeiten des Klimawandels ist die Sicherheit vor Naturkatastrophen für 80% der Deutschen und die Sicherheit vor extremen Wetterereignissen für 79% der Deutschen bei der Planung einer Reise wichtig. Mehr als die Hälfte der Reisenden würde demnach bestimmte Reisegebiete, die in den letzten Jahren mit extremen Wetterereignissen konfrontiert waren, sowie bestimmte Reisemonate wegen zu grosser Hitze und Brandgefahr von vornherein meiden.

Gemeinsam mit Holiday Check empfiehlt A3M, Kundinnen und Kunden bereits vor der Buchung über mögliche Wetterrisiken zu informieren und sie auf offizielle Reise- und Sicherheitshinweise hinzuweisen. Auch flexible Tarife sowie ein umfassender Reiseschutz könnten im Fall unvorhersehbarer Ereignisse sinnvoll sein.

Die Entwicklung zeigt, dass klimabedingte Wetterextreme zunehmend Einfluss auf die Ferienplanung haben. Für die Reisebranche bedeutet dies, Kundinnen und Kunden noch stärker mit aktuellen Informationen zu unterstützen und mögliche Risiken bereits bei der Beratung zu thematisieren, so A3M und Holiday Check. (TI)