Accor-Aktionäre sagen Ja zur Übernahme von FRHI Hotels & Resorts

Die Hotel-Gruppe erhofft sich Wachstumsperspektiven und eine signifikante Erweiterung der Präsenz in Nordamerika.
Raffles Singapur

Die Aktionäre der Accor Hotels Gruppe haben erwartungsgemäss der Übernahme der FRHI Hotels & Resorts zugestimmt. Die Gruppe positioniert sich nun stark im Luxussegment des globalen Hotelmarktes. Die prestigeträchtigen Marken Raffles, Fairmont und Swissotel erweitern das Portfolio, und die Präsenz in Nordamerika wird signifikant verstärkt.

Wie an der Hauptversammlung der Accor Hotels Gruppe mitgeteilt wurde, ist Chris Cahill zum CEO Luxury Brands ernennt worden. In dieser neu geschaffenen Position leitet Cahill den FRHI-Integrationsprozess und zeichnet für das strategische und globale Management der Accor Hotels Luxusmarken verantwortlich.

Sébastien Bazin, CEO Accor Hotels, erachtet die Übernahme als einen Meilenstein für die Gruppe: «Dies wird uns grossartige Wachstumsperspektiven eröffnen». Der Hotelkonzern rechnet durch die Markeneingliederung, die Maximierung der Hotelerträge, die gesteigerte Effizienz der Marketing-, Verkaufs- und Distributionskanäle sowie der Optimierung von Kosten mit Synergie-Effekten in der Höhe von ca. EUR 65 Mio. Mit der Zustimmung der Aktionäre erhalten die beiden bisherigen Hauptaktionäre der FRHI, die Qatar Investment Authority (QIA) und die Kingdom Holding Company (KHC) aus Saudi Arabien, USD 840 Mio. Barmittel, sowie 46,7 Mio. neu ausgegebene Accor Hotels-Aktien als Gegenleistung für die FRHI-Anteile. Durch die Transaktion werden QIA und KHC 10,4% bzw. 5,6% der Accor Hotels Kapitalanteile halten.

Insgesamt soll es künftig 154 Häuser der Marken Fairmont, Raffles und Swissotel geben, wobei 40 momentan noch in der Entwicklungsphase sind. Die drei Häuser umfassen 56 000 Zimmer in 34 Länder auf fünf Kontinenten.

 

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