Nach Accor-Deal: Mövenpick-CEO tritt zurück

Olivier Chavy erklärt per Linkedin: Der richtige Zeitpunkt sei nun gekommen. Und er wird sentimental.

Die Übernahme der Mövenpick-Hotels durch den französischen Konzern Accor ist erst seit gestern Dienstag in trockenen Tüchern. Da kündigt Mövenpick-Chef Olivier Chavy prompt seinen Rücktritt an. Mit dem offiziellen Abschluss der Akquistion durch Accor sei der Zeitpunkt für ihn gekommen, als CEO zurückzutreten, lässt er über das soziale Netzwerk Linkedin wissen. «Eine Mischung aus Emotion, immenser Dankbarkeit, Stolz und etwas Traurigkeit», so beschreibt der gebürtige Franzose seinen Gemütszustand, «mal sehen, was das nächste Kapitel sein wird.» Er werde eine dringend benötigte Verschnaufpause einlegen und dann mit der Suche nach einer neuen Herausforderung beginnen. Um dann hinzuzufügen: «Es gibt nur einen Unterschied zwischen Traum und Ziel. Der Traum erfordert unangestrengten Schlaf und das Ziel erfordert schlaflose Anstrengungen. Schlafen Sie für Ihre Träume und erwachen Sie für Ihre Ziele!»

Der Branding-Experte Chavy war im Herbst 2016 zu Mövenpick gestossen. Für Mövenpick war er 280 Tage im Jahr auf Reisen und verfolgte grosse Ziele, wie Chavy in einem Interview mit dem Magazin «MICE-tip» einst erzählte.

Der Accor-Mövenpick-Deal war im April diesen Jahres bekannt geworden. Lesen Sie mehr dazu im TRAVEL INSIDE von morgen. (SG)

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