Andermatt Swiss Alps erzielt Rekordergebnis

Immobilienverkäufe und Hotelauslastung auf Höchststand führten dazu, dass erstmals seit Bestehen ein positives EBITDA erzielt werden konnte.
© Martin Wabel/Andermatt Swiss Alps

Mit 154,2 Mio Franken ist gemäss einer Medienmitteilung der Gesamtumsatz der Andermatt Swiss Alps AG (ASA) im Jahr 2020 zwar um 8% geringer als im Vorjahr, es kann aber dennoch von einem Rekordjahr gesprochen werden, weil das EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) mit CHF 5,4 Mio. erstmals seit Gründung der Gruppe positiv war.

Der Umsatzrückgang wurde vor allem durch die Corona-Auswirkungen im Bereich der SkiArena Andermatt-Sedrun verursacht. Die ASA hat im Geschäftsjahr 2020 dafür Immobilien im Wert von CHF 76,9 Mio. verkauft. Dies entspricht einem Plus von rund 25 Prozent gegenüber Vorjahr und der Höchstmarke seit Gründung der ASA.

Ebenfalls die besten Ergebnisse seit Bestehen erzielten die beiden Hotels Radisson Blu Reussen und The Chedi Andermatt. Bemerkenswert ist, dass das Fünf-Sterne-Deluxe-Hotel The Chedi Andermatt trotz coronabedingter Schliessung von über einem Monat im Jahr 2020 eine Ganzjahresauslastung von 69 Prozent (Vorjahr 54 Prozent) erzielen konnte. Damit konnte das Haus einen Rekordumsatz von 34,5 Mio CHF generieren (16% Plus gegenüber Vorjahr). Die Gästezahl stieg im Coronajahr gar um rund 17% gegenüber 2019 auf 55’242.

Die Andermatt Swiss Alps Gruppe mit den Hotels The Chedi Andermatt und Radisson Blu
Reussen sowie der Bergbahngesellschaft Andermatt-Sedrun Sport AG inklusive Schweizerischer Schneesportschule beschäftigte im Jahr 2020 mehr als 1000 Mitarbeitende
– hauptsächlich in den Kantonen Uri (Andermatt und Altdorf) und Graubünden (Sedrun). Im Jahresdurchschnitt ist die Andermatt Swiss Alps Gruppe Arbeitgeberin für 565 Vollzeitstellen.

Für die Zukunft plant die ASA Gruppe weitere innovative und spektakuläre Projekte um die die Vision, die «Prime alpine Destination» zu werden, realisieren zu können. (CF)