Steigenberger mit grossen Wachstumsplänen in Asien

Bald könnte das erste Steigenberger in Shanghai aufgehen.
© Steigenberger

Es war eine der ganz grossen Meldungen des vergangenen Jahres: Steigenberger wird chinesisch. Käufer war die Huazhu-Tochtergesellschaft China Lodging Holding in Singapur. Huazhu bezifferte den Kaufpreis mit rund EUR 700 Mio., Verkäufer war der ägyptische Tourismus-Unternehmer Hamed El Chiaty, der die Deutsche Hospitality im August 2009 von der Gründerfamilie Steigenberger gekauft hatte.

Ein Jahr habe man an der Übernahme gearbeitet, so Steigenberger-CEO Thomas Willms auf dem Deutschen Hotelkongress in Berlin. Auf die Gründe für den Deal angesprochen, sagt Willms: «Wir wollten internationaler werden und Steigenberger und alle unsere Brands nach Asien bringen. Im Gegenzug wollte unser Partner Huazhu nach Europa.» Im Juli dieses Jahres könnte es dann bereits soweit sein und ein erstes Steigenberger-Hotel könnte seine Tore in Shanghai öffnen. «Das Interesse der Chinesen ist sehr auf die Marke Steigenberger fixiert», berichtet Willms. In den nächsten sechs Jahren plant Steigenberger eine Verdopplung der Hotelzahlen auf 500 Hotels von jetzt 150 bestehender und im Bau befindlicher Häuser, wie die Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung berichtet.  (TI)

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