Verschiebung statt Verkauf bei der Kempinski AG

Künftig gehört die Luxushotel-Management-Gruppe mehrheitlich der regierenden Familie von Bahrain.
Kempinski

Nein, Kempinski wird entgegen anders lautender Gerüchte nicht verkauft. Bei der Kempinski AG verschieben sich die Besitzverhältnisse. Der Mehrheitsanteil an der europäischen Luxushotel-Management-Gruppe mit Hauptsitz in München wird zukünftig von den bestehenden Anteilseignern aus Bahrain gehalten, hinter denen die regierende Familie des Emirats steht. Sie erhöht ihren Anteil auf 70%. Den thailändischen Gesellschaftern des Crown Property Bureau gehört neu ein Minderheitsanteil von 30%.

«In einer Branche, die sich immer stärker konsolidiert, fühlen wir uns sehr priviligiert, dass das Bekenntnis unserer Anteilseigner, die Kempinski AG als privates Unternehmen fortzuführen, nun formalisiert ist», sagt Markus Semer, Vorstandsvorsitzender der Kempinski AG. Dies sei ein klarer Wettbewerbsvorteil und erleichtere die Strategie, Kempinski auch weiterhin als unabhängige europäische Luxushotel-Management-Gruppe zu führen.

Zudem wurde ein neuer Aufsichtsrat bestellt. Zu den Mitgliedern gehören Seine Exzellenz Abdulla H. Saif als Vorsitzender, Chumpol Na LamLieng als stellvertretender Vorsitzender sowie Chonpreya Pacharaswate, Aymen T. Almoayed, Robert H.J.J. Timmers und Yann Caillère.

Kempinski feiert im April sein 120-Jahr-Jubliäum. Zudem gehört das Gran Hotel Manzana Kempinski La Habana Cuba als Prestige-Hotel zum Portfolio.

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