
Der Sturm der Kategorie 5 traf am Dienstag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 290 km/h auf Jamaika und verursachte erhebliche Schäden, vor allem in St. Elizabeth, Montego Bay und St. James. Die Regierung rief den nationalen Notstand aus.
Laut DACH-Repräsentant Frank Grafenstein von der Agentur Neusta Grafenstein greifen die Notfallpläne, dennoch sei das volle Ausmass der Zerstörung noch nicht absehbar. Rund 25’000 Touristen befinden sich derzeit im Land, darunter nur wenige Hundert aus dem deutschsprachigen Raum.
Airports öffnen wieder
Nach einer mehrtägigen Schliessung sind erste Fortschritte erkennbar: Der Norman Manley International Airport in Kingston hat laut Visit Jamaica am Donnerstagmorgen (Ortszeit) den Flugbetrieb wieder aufgenommen.
Auch am Sangster International Airport in Montego Bay laufen Vorbereitungen für eine baldige Öffnung. Behörden und Einsatzkräfte prüfen derzeit die touristische Infrastruktur, um eine sichere Rückkehr zum Normalbetrieb zu gewährleisten.
Visit Jamaica kündigt an, die Vertriebspartner über ein laufend aktualisiertes Info-Bulletin auf dem neuesten Stand zu halten.
Fam Trips verschoben
Die Hotelgruppe Sandals mit sieben Resorts auf Jamaika hat alle Famtrips auf 2026 verschoben. Laut Sales Managerin Central Europe Juliette Thronberens seien alle Gäste und Mitarbeitenden in Sicherheit. Umbuchungen und Gästebetreuung hätten derzeit Vorrang.
Aktuelle Informationen bietet Visit Jamaica über die Travel Alerts sowie die Websites der Flughäfen Kingston (NMIA Airport) und Montego Bay (MBJ Airport). (TI)








