In Südmähren wird der Genuss gross geschrieben

Es muss nicht immer Prag und Bier sein: Die Tschechische Zentrale für Tourismus wirbt für Velo- und Kulinarikferien in Südmähren.
Panorama Weinregion Palava. © CzechTourism

Es muss nicht immer Prag und Bier sein: Die Tschechische Zentrale für Tourismus wirbt für Veloferien in der Region Südmähren, wo ein dichtes Netz von Radwegen zu Touren durch das traditionelle Weinbaugebiet zu offenen Weinkellern einlädt.

Veloferien in Südmähren.
© CzechTourism

Schon die Römer haben in Südmähren Wein angebaut. Heute stammen 96 Prozent des tschechischen Weins aus dieser Region, der Sonnenstube des Landes, darunter auch ausgezeichnete Tropfen aus tschechischen Züchtungen wie der Palava.

Das Weinbaugebiet verfügt über Hunderte von gut ausgebauten Radwegen, die zwischen Rebbergen an Dörfern, Burgen und anderen Sehenswürdigkeiten vorbei und zu Weinkellern führen.

Besonders beliebt ist die malerische Region um Mikulov nahe der Grenze zu Niederösterreich mit dem Biosphärenreservat Niedermähren und den Stauseen von Nove Mlyny. Hier sind diverse renommierte Weinproduzenten beheimatet, darunter das Weingut Vican, das ein halbes Dutzend verschiedene, geführte Verkostungen anbietet.

Auch kulinarisch hat Südmähren viel zu bieten. Delikatessen gibt es an jeder Wegbiegung. Denn viele Kleinproduzenten haben sich auf traditionelle Köstlichkeiten spezialisiert, die auch international ausgezeichnet worden sind. So hat die Firma Chut Moravy, ‚Der Geschmack Mährens‘, mit seiner Rindfleischpastete, dem Speckaufstrich und den eingelegten Johannisnüssen beim Londoner Great Taste Awards zwei Sterne bekommen.

Die Genussregion liegt übrigens näher bei Wien als bei Prag. Die Hauptstadt Brünn ist nur 136 Kilometer von der Donaumetropole entfernt, Mikulov sogar nur knapp 90 Kilometer.

(Gabrielle Attinger)