
Wie Israel an der ITB bekanntgab, will das Land basierend auf den aktuellen Entwicklungen und der kürzlich deutlich abgeschwächten Reisewarnung in diesem Jahr wieder vermehrt internationale Reisende begrüssen.
Der Staatssekretär des Israelische Tourismusministeriums, Dani Shahar gab auf der ITB Berlin 2025 Einblicke in aktuelle Tourismusprojekte und die Strategie für die kommenden Monate.
Tourismusbranche als fünftgrösster Wirtschaftszweig des Landes
Dani Shahar betonte, wie wichtig die Tourismusindustrie für Israel sei: Mit einem Anteil an der israelischen Wirtschaft von 2,8% und indirekt 200’000 Beschäftigten, sei die Tourismusbranche der fünftgrösste Wirtschaftszweig des Landes.
Bisherige Investitionen in den Tourismus
Das Israelische Tourismusministerium hat insgesamt ca. EUR 99 Mio. in verschiedene Bereiche der Tourismusindustrie investiert, darunter unter anderem ein Hilfsprogramm für die lokale Tourismusindustrie in Höhe von ca. EUR 17 Mio., Investitionen in Höhe von rund EUR 21 Mio. für Hotelentwicklungen und Renovierungen von Hotels sowie EUR 61 Mio. für Projekte in Bezug auf Attraktionen und Sehenswürdigkeiten.
Für das Jahr 2025 arbeite das Ministerium nun eng mit seinen 20 Büros rund um den Globus zusammen, um massgeschneiderte Strategien für die jeweiligen Märkte zu erstellen.
Fokus auf Individualtouristen im deutschsprachigen Markt
Für den deutschsprachigen Markt, liegt der Fokus unter anderem auf den Individualtouristen sowie auf Gruppenreisen. Letzteres beinhaltet klassische Rundreisen, Studienreisen aber auch Pilgerreisen. Der deutschsprachige Markt sei für Israel von grosser Bedeutung.

Dani Shahar zeigt sich optimistisch: «Israel hat in den letzten Jahren viele Touristen angezogen und wird auch in Zukunft Millionen von Reisenden anziehen. Wir sind uns dessen sicher, und mit Ihrer Unterstützung und Ihrem Glauben an unser Land werden wir sehr bald wieder im internationalen Tourismus eine grosse Rolle spielen. Die Touristen werden sehen, dass sich an dem, was sie an Israel schätzen, nichts geändert hat».
«Wir sind sehr glücklich, dass am 13. Februar die Reisewarnung nach Israel deutlich gelockert wurde», freut sich Ksenia Kobiakov, Direktorin des Staatlichen Israelischen Tourismusbüros für Deutschland, Österreich und die Schweiz. «Zahlreiche beliebte Gebiete wie Tel Aviv, Jerusalem, das Tote Meer, die Region zwischen Akko und Ashdod, Galiläa sowie die Arava-Wüste und Eilat sind nicht mehr betroffen», fügt Kobiakov an.
Wiederaufnahme von internationalen Flugverbindungen
Seit Anfang Februar haben mehrere internationale Fluggesellschaften, darunter auch Lufthansa, Swiss und Austrian Airlines, ihre Flüge nach Tel Aviv wiederaufgenommen. EL AL Israel Airlines hat aufgrund der hohen Nachfrage ihre Frequenzen zu einigen internationalen Zielen erhöht.
Auch Eurowings hat ihre Verbindung zwischen Düsseldorf und Tel Aviv wiederaufgenommen und eine neue Route ab Hamburg eingeführt. Aktuell stehen damit 107 wöchentliche Flüge zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz und Israel zur Verfügung. Mit dem offiziellen Beginn des Sommerflugplans erhöhe sich dies weiter auf 154 Flüge. (TI)








