
Nach dem Hurrikan Melissa hat der Minister für Tourismus, Edmund Bartlett, das klare Ziel gesetzt, dass die Tourismusbranche Jamaikas bis zum 15. Dezember 2025 wieder voll funktionsfähig sein soll.
Um dieses Ziel zu erreichen, hat das Ministerium eine hochrangige Task Force zur Bewältigung der Folgen des Hurrikans Melissa sowie ein begleitendes Koordinierungskomitee für die Widerstandsfähigkeit des Tourismus (‘Tourism Cares’) ins Leben gerufen, um die Massnahmen des öffentlichen und privaten Sektors zu koordinieren.
«Der Wiederaufbau darf nicht dem Zufall überlassen werden. Wir stimmen Marketing, Kommunikation, Infrastrukturreparaturen, Hilfsmassnahmen, Logistik und alle unterstützenden Massnahmen auf ein einziges Ziel ab: die vollständige Wiederaufnahme des Betriebs bis zum 15. Dezember», erklärte Minister Bartlett. «Die Fortschritte werden vom Ministerium für Tourismus verfolgt und regelmässig öffentlich bekannt gegeben, damit Arbeitnehmer, Besucher und Partner mit Zuversicht planen können», fügte er hinzu.
Hochrangiges Gremium
Die Task Force für den Wiederaufbau wird von John Byles, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden von Chukka Caribbean Adventures, geleitet, wobei Minister Bartlett als Ehrenvorsitzender fungiert. Die Task Force setzt sich aus einer Reihe angesehener Führungskräfte aus dem öffentlichen und privaten Sektor zusammen, darunter auch Führungskräfte aus dem öffentlichen und privaten Sektor wie Vertreter der Hotellerie und von DMCs.
Die Hurricane Melissa Recovery Task Force wird die Wiederaufnahme des Betriebs in diesem Sektor vorantreiben und dabei schnelle Bewertungen, die Wiederherstellung von Produkten und die Servicebereitschaft in Resorts, Sehenswürdigkeiten, Flughäfen/Häfen und wichtigen Verkehrskorridoren priorisieren. In Zusammenarbeit mit Behörden und führenden Unternehmen des privaten Sektors wird sie dabei helfen, Engpässe zu beseitigen, Reparaturen zu koordinieren und die Markteinführung vorzubereiten, um bis zum 15. Dezember 2025 die Sicherheit, die Servicequalität und das Vertrauen der Besucher wiederherzustellen.
Koordination von Spenden, Helfer und Fachwissen
Das Koordinierungskomitee für die Widerstandsfähigkeit des Tourismus (‘Tourism Cares’) wird Spenden und Hilfsbereitschaft organisieren, um die Erholung zu beschleunigen. Es wird Hilfe – Geld, Sachspenden, qualifizierte Freiwillige und technisches Fachwissen – aus der gesamten Tourismusbranche identifizieren, koordinieren und mobilisieren und diese in Abstimmung mit dem Amt für Katastrophenvorsorge und Notfallmanagement (ODPEM) über supportjamaica.gov.jm effizient weiterleiten, um eine transparente Bearbeitung und zeitnahe Lieferung an Arbeitnehmer, Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KKMU) und Gemeinden zu gewährleisten, die die Besucherwirtschaft antreiben.
So sieht die Abstimmung der Massnahmen aus
- Märkte beruhigen: Partnerkommunikation einsetzen und über die Bereitschaft des Tourismus informieren.
- Produkt wiederherstellen: Schnellbewertungen und Reparaturen für Strände, Sehenswürdigkeiten, Strassen, Versorgungsunternehmen und Hafenanlagen.
- Menschen und KKMU schützen: Hilfsmassnahmen und andere Unterstützung kanalisieren; Pipelines fördern, die kleine Lieferanten und Dienstleister schnell wieder an die Arbeit bringen.
Minister Bartlett merkte an, dass beide Task Forces eng mit dem Global Tourism Resilience and Crisis Management Centre (GTRCMC) zusammenarbeiten werden, um die Lehren aus früheren Wiederaufbaumassnahmen, einschliesslich Jamaikas rekordverdächtigem Wiederaufbau nach COVID-19, zu integrieren und einen umfassenden Ansatz für den Wiederaufbau des Sektors sicherzustellen.
«Die Stärke des Tourismus liegt nicht nur in seinem Produktangebot, sondern auch in seinen Menschen und Partnerschaften. Die Schnelligkeit und Synergie unserer Reaktion zeigen die Widerstandsfähigkeit der Branche und unser unerschütterliches Engagement für den Wiederaufbau mit Empathie, Mitgefühl und Innovation», fügte der Tourismusminister hinzu. (TI)








