Kleine Insel ganz gross

Malta Tourismus rief und viele Travel Agents kamen. Vom 7. bis 10. Dezember liessen sich rund 20 Reiseagentinnen von Malta-Tourismus-Manager Louis Burgess die Preziosen des Inselstaats zeigen.
Malta-Tourism-Manager Louis Burgess mit Daniela Aebi (l.) und Nadja Comboeuf von TUI.

Der Start der «Explore Malta»-Tour führte in das Städtchen Mdina, das auf einem Plateau in der Mitte der Insel Malta thront. Die schmalen Gässchen und der gelbliche Kalkstein des Städtchens charakterisieren fast alle Orte der Insel. Verzaubernd auch der Blick über die Klippen von Dingli, welche die Insel wie eine natürliche Bastion vor Feinden schützen. Die Küsten und die kleinen Felder, die von dicken Trockensteinmauern begrenzt sind, zeigten sich aufgrund ungewöhnlichen Regens im November unerwartet grün.

Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Maltas gehören mehrere Grotten, welche die Reisegruppe in ehemaligen Fischerbooten besichtigte. Im Hafen des Fischerorts Marsaxlokk genossen die Expedientinnen den maltesischen Sonnenschein. Mit kleinen Elektrofahrzeugen ging es nach dem Mittagessen auf Erkundungstour durch Birgu, Senglea und Cospicua. Die innovativen Fahrzeuge ermitteln dank GPS ihren Standort und erklären den Fahrgästen in acht verschiedenen Sprachen, was sie gerade sehen.

Der zweite Tag von «Explore Malta» war der Nebeninsel Gozo gewidmet. Aufgeteilt in vier Rallye-Teams galt es, die Sehenswürdigkeiten der Insel zu finden. Als bezaubernder Ort zum Baden und Schnorcheln präsentierte sich Mgarr Ix Xini, wo Angelina Jolie während der Dreharbeiten zu «By the Sea» gewohnt hat. Überhaupt sind die Inseln Gozo und Malta ein beliebter Drehort für Filme mit urtümlichen und exotischen Landschaften. Unter anderem wurde auch die erste Staffel von «Game of Thrones» hier gedreht.

Bei Fotografen und Tauchern sehr beliebt sind die Fjorde Maltas, deren Meereswellen sich wie ein Fluss bewegen. Vom wildromantischen Fjord Wied il-Ghasri ging es für die Malta-Explorer weiter zu den Salzbecken von Xwejni: Die Gischt spritzt hier das Meerwasser in flache Becken, die in die Klippen gehauen sind. Die Sonne verdunstet das Wasser, bis schliesslich nur noch das Salz übrig bleibt. Nach den Touren führte Louis Burgess jeweils in ausgesuchte Restaurants, in denen die Touristikerinnen die lokale Küche mit ihren zahlreichen Einflüssen von Nordafrika über Sizilien bis zu den Engländern testen und geniessen konnten.

AME, Malta

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