
«Wir haben in Madrid keine Wahrzeichen wie die Freiheitsstatue, den Eiffelturm oder den Big Ben, aber wir haben eine Vielzahl von ikonischen Bauwerken», erklärte der Direktor von Turespaña in Zürich, Francisco Javier Piñanes Leal, in seiner Begrüssungsrede. Gut 100 Vertreter*innen von Reiseunternehmen und Medien folgten der Einladung und wollten erfahren, warum Madrid als Destination immer beliebter wird.

Die Botschafterin Spaniens in der Schweiz, María Celsa Nuño García, selbst stolze ‘Madrileña’, liess es sich nicht nehmen dem Anlass beizuwohnen und die eingeladenen Gäste zu begrüssen.

Offen, freundlich, kulturell, kulinarisch und sportlich
Der Direktor von Madrid Destino, Javier Amichis, erklärte, dass 2020, inmitten der Pandemie, Madrid beschloss, die Türen von Restaurants, Bars, Museen und weiteren kulturellen Einrichtungen wieder zu öffnen, denn das Leben der offenen und freundlichen Madrilenen findet vor allem draussen statt. Ausgehen, die Kulinarik, die Kultur und den Sport zu geniessen, gehört zum Lebensstil der Hauptstadteinwohner.

Patrimonio Nacional
Eine der Aufgaben dieser öffentlichen Einrichtung ist das historische und künstlerische Erbe durch seine Nutzung für kulturelle, wissenschaftliche und pädagogische Zwecke den Bürgern und Besuchern Spaniens zugänglich zu machen. Karina Marotta Peramos, Technische Beraterin des Vorstands, erklärte die Arbeit der Einrichtung und stellte die königlichen Güter wie den Palacio Real de Madrid, das königliche Kloster Real Monasterio de San Lorenzo de El Escorial und und den königlichen Palast Palacio Real de Aranjuez vor.

Der zweite Teil ihres Vortrages widmete sie der Galería de las Colecciones Reales, welche am 25. Juli 2023 von Königin Sofia eröffnet wurde. Das architektonisch eindrückliche Gebäude, zwischen der Kathedrale und dem Königspalast, beherbergt Artefakte aus acht Jahrhunderten, darunter Gemälde grosser Meister wie Juan de Flandes, Velázquez, Caravaggio, Bernini und Goya, zusammen mit den exquisitesten Beispielen dekorativer Kunst, Möbeln, Büchern, Musikinstrumenten, Rüstungen und Wandteppichen. Erlebt werden kann diese Ausstellung durch ein chronologisch aufgebautes Geschichtenerzählen und immersivem eintauchen in die Welt der spanischen Kunst und Kultur.
Das Nationalmuseum Thyssen-Bornemisza
Die Begeisterung für Ihr Museum war Carla Flores während ihrer Präsentation anzusehen. Madrid zählt über 600 Museen, die herausragenden darunter das Museo del Prado, das Museo de la Reina Sofia und das Museo Nacional Thyssen-Bornemisza. Die eindrückliche Sammlung mit Werken von Künstlern vom 13. bis ins 20. Jahrhundert ist für alle erlebbar, denn es bietet geführte Touren und Aktivitäten für Familien mit Kinder, Studenten, Lehrpersonen und für alle Kulturinteressierten an.

Um das Erlebnis abzurunden bietet das Museum auch kombinierte Touren, z.b. mit geführtem Museumsbesuch und Besuch des Mercado de San Miguel zur Weindegustation oder einem geführten Museumsbesuch mit anschliessender Wellnessbehandlung. Die Möglichkeiten sind enorm vielfältig.
Der Höhepunkt
Maria Luisa Cantos, die in der Schweiz lebende, 82 jährige Pianistin von Weltrang, beglückte die Gäste mit ihren fantastischen Darbietungen von Stücken berühmter spanischer Komponisten.

Zum Abschluss wurde ein feiner Apéro Riche, begleitet von spanischen Weiss- und Rotweinen und Cava, serviert. (BRA)








