Meine zehn Geheimtipps in Israel

Meine zehn Geheimtipps in Israel

Journalist Reto E. Wild hat Israel über 30 Mal besucht und dabei immer wieder neue Orte aufgespürt. Hier seine persönlichen Geheimtipps, die nicht in jedem Reiseführer erwähnt sind.

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Galiläa: Israels Norden entdecken

1 Ma’ayan Baruch
Im äussersten Norden von Galiläa befindet sich dieser verschlafene Kibbuz. Er ist ideal für gestresste Grossstadtmenschen und Ruhesuchende. Das beste israelische Frühstück gibt es im Bed & Breakfast von Nano (Nano’s Place, www.zimrnano. co.il). Der Ort grenzt an Metulla, das nördlichste Dorf von Israel.

2 Hula-Naturreservat
Zweimal pro Jahr überqueren 500 Millionen Zugvögel das Hula- Tal im nördlichen Teil von Galiläa. Das Feuchtbiotop ist ein perfekter Zwischenstopp für die rund 390 Arten. Zum Biotop gehört auch der Agamon-Hula-Park, den man zu Fuss, mit dem Velo oder im Elektro-Golfwagen besichtigen kann. Mindestens zwei Stunden Zeit sollte man schon einplanen!

3 Rosch Pina
Das beschauliche Dorf im Norden von Galiläa ist über 60 Jahre älter als der Staat Israel und wurde von rumänischen Einwanderern Ende des 19. Jahrhunderts gegründet. Es lohnt sich, zum Aussichtspunkt Nimrod zu spazieren. Zum Essen im Bistro Pina Barosh mit seiner umfangreichen Weinkarte und lokalen Speisen einkehren, übernachten im zehn Fahrminuten entfernten Boutiquehotel Bayit Bagalil Spa hoch über dem Jordantal (33 Zimmer, Swimmingpool, atemberaubende Aussicht, www.orchidhotels.co.il).

4 Ein Keshatot
Erst im Oktober 2018 wurde diese Ausgrabungsstätte in den Golan- Höhen für Besucher zugänglich gemacht. Die Synagoge wurde im 6. Jahrhundert gebaut und befand sich in einem Dorf, das im 8. Jahrhundert von einem Erdbeben zerstört wurde. Ein Videofilm im Besucherzentrum informiert über die Geschichte. Neben der Synagoge mit alten Zeichnungen sieht man Wohnhäuser. Atemberaubende Sicht auf den See Genezareth. In den Golanhöhen wurden insgesamt 30 Synagogen aus der byzantinischen Zeit entdeckt – rund ein Viertel aller Synagogen in Israel aus jener Zeit.

Zehn «Musts» für Erstbesucher mit Zeit

1 Tel Aviv: Party, Restaurants, Strand, Bauhaus.
2 Caesarea: Ausgrabungsstätte einer antiken Hafenstadt am Mittelmeer.
3 Akko: Die alte Hafenstadt war einst wichtiger als Jerusalem.
4 Galiläa: Das biblische und beschauliche Israel.
5 Golan: Die Höhen oberhalb des Sees Genezareths.
6 Jerusalem: In der Altstadt auf den Stadtmauern wandern.
7 Masada: Archäologische Stätte hoch über dem Toten Meer.
8 Totes Meer: Spa 400 Meter unter Meer gelegen.
9 Wüste Negev: 12000 km2 grosse Südhälfte Israels mit verborgenen Schätzen.
10 Gastronomische Reise: Landesweit hervorragende Weine und Restaurants entdecken.

5 Château Golan
Das erst 1999 gegründete Weingut in den südlichen Golanhöhen gehört zu den besten in ganz Israel. Winzer Uri Hetz lernte sein Handwerk unter anderem in Kalifornien. Besonders stark sind der Rosé, der Syrah, der Cabernet Sauvignon und die Top-Cuvée Eliad. Das Weingut ist täglich von 10.30 bis 15.30 Uhr für Besucher offen, die sich anmelden, www.chateaugolan.com

6 Bird
Wer in den Lebensstil von Tel Aviv eintauchen möchte, lädt sich die App «Bird» herunter: «Bird» heissen die trottinettähnlichen Elektroroller, die man mieten kann. Es ist die schnellste Art, um in der Stadt von A nach B zu kommen. Die App zeigt, wo das nächstgelegene Fahrzeug frei ist.

7 Jaffa
Der arabisch geprägte Ort bei Tel Aviv ist derzeit besonders angesagt. Am meisten Betrieb in den Restaurants und Clubs ist von Freitagnachmittag, dem Beginn der Wochenendparty, bis Samstagnacht.

8 Modi’in
Die Stadt befindet sich zwischen Tel Aviv und Jerusalem und gehört zu den am schnellsten wachsenden Orten Israels. Ende 2002 lebten dort noch 35000 Einwohner, heute sind es gegen 100000. Ein Muss für jeden Architekturinteressierten!

9 Davidturm-Museum
Beim Jaffator in der Jerusalemer Altstadt befindet sich diese Festungsanlage. Die nächtliche Ton- und Lichtshow unter freiem Himmel erzählt die Geschichte von Jerusalem in 30 Minuten – ein spektakuläres Erlebnis, www.tod.org.il

10 Ein Gedi
Der Kibbuz am Toten Meer ist landesweit bekannt. Aber viele Besucher wissen nicht, dass man im Naturreservat auch eine wunderschöne Rundwanderung zum Wasserfall im Wadi David machen und dort ein erfrischendes Bad nehmen kann. Die Aussicht aufs Tote Meer bleibt unvergesslich.


Weiterführende Links

Botschaft Israels in der Schweiz: embassies.gov.il/bern

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit dem Israelischen Verkehrsbüro.

Reto E. Wild

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