Mit revidiertem Antrieb 30’000 Tonnen CO² sparen

Das Fährunternehmen Moby Lines reduziert dank revidierten Antriebssystemen den CO²-Ausstoss.
Moby Fantasy ©Moby Lines

Nach der Inbetriebnahme des modernsten Fährschiffs im Mittelmeer, der Moby Fantasy, setzt die Reederei Moby Lines jetzt auch bei älteren Schiffen ihrer Flotte auf energiesparende und damit deutlich umweltfreundlichere Antriebskonzepte.

Durch das Technik-Upgrade an insgesamt fünf Fähren werden die CO²-Emissionen der modernisierten Schiffe um insgesamt über 30’000 Tonnen pro Jahr reduziert.

Die Moby-Fähren Vinci, Sharden und Aki erhalten jeweils neue Promas-Lite-Antriebssystemen des norwegischen Technologieunternehmens Kongsberg Maritime. Somit werden das Ruder und Propeller zu einer effizienteren Antriebseinheit vereint, die Manövrierfähigkeit erhöht und bei gleichbleibender Leistung erheblich Kraftstoff eingespart.

Zwei weitere Schiffe der Moby-Flotte, die Wonder und Tommy, werden im Rahmen der Umrüstung mit einen verstellbaren Kongsberg Kamewa-Propeller und entsprechend neuen Blättern ausgestattet.

Achille Onorato, CEO der Moby-Gruppe, sagt: «Diese jüngste Investition in die Modernisierung unserer Flotte zeigt unser anhaltendes Engagement, die Umweltauswirkungen unserer Betriebe zu reduzieren und den Gesamtservice zu verbessern, den wir den Kunden bieten können. Durch die Bereitstellung eines relativ einfachen Upgrade-Programms an Antriebssystemen können wir unsere CO²-Emissionen pro Jahr massgeblich reduzieren.»

Zur Unternehmensphilosophie von Moby Lines gehört der Fokus auf nachhaltigen Schiffsverkehr. Die italienische Reederei investiert daher stetig in modernste und umweltfreundliche Technik, um ihre Flotte zukunftsgerecht und bestmöglich klimaneutral aufzustellen. Kongsberg Maritime leistet dazu seinen Beitrag. Es beliefert Moby seit den frühen 1970er Jahren und ist mit seinen variablen Propellern, Manövrier- und Rudermaschinen auf fast allen Schiffen der Moby-Flotte präsent. (TI)