
Der Kreuzfahrtanbieter Oceania Cruises schafft die sogenannten Non-Commissionable Fares (NCF) für alle neu veröffentlichten Reisen ab.
Damit erhöht das Unternehmen gezielt die Einnahmemöglichkeiten für Reisebüros und Vertriebspartner.
Die Anpassung gilt für sämtliche künftigen Programme, darunter die Sommersaison 2028, die Wintersaison 2028–2029 sowie die Weltreisen 2028 und 2029. Künftig werden Provisionen auf den gesamten provisionsfähigen Kreuzfahrtpreis berechnet. Für Endkundinnen und Endkunden bleiben Preise und Leistungen unverändert.
Mit diesem Schritt will Oceania Cruises ein klares Zeichen zugunsten des Vertriebs setzten, so die Reederei. «Reiseberater stehen im Zentrum unserer Wachstumsstrategie», erklärt Nathan Hickman, CCO der Reederei mit Sitz in Fort Lauderdale.
Die Abschaffung der nicht provisionsfähigen Preisbestandteile erhöhe das Verdienstpotenzial bei jeder Buchung und unterstreiche den Anspruch eines beraterzentrierten Geschäftsmodells im Luxussegment, fügt Hickman an.
Während NCF in der Branche weiterhin nicht unüblich sind, stellt die Entscheidung von Oceania Cruises eine gezielte Investition in ihren wichtigsten Vertriebskanal dar. Durch die vollständige Abschaffung von NCF bei neu aufgelegten Reisen vereinfacht das Unternehmen die Vergütung der Vertriebspartner, verbessert die Transparenz der Einnahmen und stärkt seine Position als bevorzugter Partner für Reisevermittler weltweit, so die Reederei.
Die Massnahme ist Teil einer umfassenderen Wachstumsstrategie. Parallel dazu baut das Unternehmen seine Flotte weiter aus und hat kürzlich ein fünftes Schiff der Sonata-Klasse bestellt. Mit steigenden Kapazitäten und anhaltender Nachfrage investiert Oceania Cruises gezielt in den Vertrieb als zentralen Wachstumstreiber.
«Diese Veränderung dient dazu, den Wert der Vertriebspartner anzuerkennen und sicherzustellen, dass sie direkter am Wachstum beteiligt werden, den sie mitgestalten», ergänzte Nathan Hickman. «Wenn unsere Vertriebspartner erfolgreich sind, ist auch Oceania Cruises erfolgreich – und diese Philosophie wird weiterhin unser partnerschaftliches Handeln prägen.» (TI)








