Palma de Mallorca: Keine Kreuzfahrtschiffe bis zum Ende der Krise

Die spanische Regierung hat per Gesetzblatt das Einreiseverbot für Kreuzfahrttouristen verlängert.
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Keine guten Nachrichten für die gebeutelte Branche des Kreuzfahrttourismus: Die spanische Regierung hat auch weiter das Anlegen von Kreuzfahrtschiffen in spanischen Häfen unterbunden. Dazu wurde am Samstag (27.6.) ein entsprechendes Gesetzblatt «Boletín Oficial del Estado» (BOE) veröffentlicht. Demnach soll das Anlegen der Touristenschiffe erst nach der Coronakrise wieder erlaubt werden. Man richte sich mit der angesichts der Krise im Verhältnis stehenden Massnahmen an die Empfehlungen der WHO, Ziel sei es, eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern.

Ein Kreuzfahrtschiff im Hafen von Palma am Terminal 6 (Archivbild).
Kreuzfahrtschiff in Palma (Foto: M. Aguilera)

Diese Massnahmen seien ‚wichtig und notwendig‘, heisst es im BOE. Immer wieder war es an Bord von Kreuzfahrtschiffen zu einem Ausbruch von Covid-19 gekommen. Aufgehoben werden kann das Verbot vom Generaldirektor der Handelsmarine, der zusammen mit den Verantwortlichen der Häfen und in Absprache mit dem Gesundheitsministerium Ausnahmen machen kann, schreibt die «Mallorca-Zeitung».