
Seit November 2025 ist Pascal Wieser Co-CEO bei der Klimaschutzorganisation My Climate, zusammen mit Florian Goppel.
Während Florian Goppel seit 2021 dabei ist, trat Pascal Wieser im November 2025 die Co-Leitung an, an Stelle von Miryam Escher. Wieser freut sich über diesen Karriereschritt: «Schon seit langem möchte ich zudem in einer Co-Führung agieren und bin glücklich, dass sich jetzt diese spannende und sinnvolle Konstellation ergab.»
Für die bestehende Kundschaft soll sich mit dem Wechsel in der Geschäftsleitung nichts ändern, wie Wieser betont. Die direkten Ansprechpartner*innen bleiben bestehen.
Zukunftsorientiert weiterentwickeln
Wieser nennt Marktbedürfnisse, neue Angebotsmöglichkeiten und die etablierte Marke als Chance, die Organisation weiterzuentwickeln. Er betont, wie sehr er die sinnstiftende Arbeit schätzt: «Mich faszinieren unser Purpose, unsere Mitarbeitenden in allen Bereichen und auf allen Stufen, die vielen treuen Kunden sowie eine Ausgangslage, die Entwicklungschancen bietet, weiterhin erfolgreichen Klimaschutz zu betreiben.»
Die ersten paar Monate habe er allerdings vorwiegend zugehört und Fragen gestellt als grosse Entscheidungen gefällt. Auch wenn laufend Entscheidungen trotzdem dazugehörten.
Die beiden Co-CEO präsentieren sich als humorvoll, neugierig und zukunftsorientiert: «My Climate soll auch in 20 Jahren noch zu den prägendsten Organisationen gehören, wenn es darum geht, Unternehmen und Gesellschaften beim Übergang in eine klimapositive Zukunft zu unterstützen», so Florian Goppel.
Wieser positioniert My Climate als bevorzugte Partnerin für den Klimaschutz: «Weil wir am Puls der Zeit agieren, wirkungs- und lösungsorientiert handeln, transparent und überzeugend kommunizieren und neben dem Expertenstatus auch Herz zeigen. Mit überdurchschnittlichem Engagement für unsere Kunden und gegenüber unseren Partnern.»
Die EU macht vorwärts, die Schweiz weniger
Wieser und Goppel wollen sich aber nicht aus dem Fenster lehnen bezüglich Prognosen für die Entwicklung freiwilliger CO2-Kompensation im 2026. Goppel sagt: «Dieser Markt – bzw. die generelle Haltung gegenüber dem Klimaschutz – ist wohl nur marginal durch unsere eigene Kommunikation zu beeinflussen. Viel stärker wiegen zum Beispiel geopolitische Einflüsse und die jeweilige Themenwahl der Medien.»
Optimistisch sind die beiden bezüglich der Bemühungen der EU in Richtung Netto-Null. Die Schweiz frustriert: «Neben Ermutigendem gibt es wie immer auch Stagnierendes oder gar Frustrierendes.»
Als Trend nimmt Wieser ausserdem das Bedürfnis der Unternehmen wahr, in den jeweiligen Regionen vermehrt lokal messbaren Klimaschutz zu betreiben, anstelle von Klimaschutzprojekten im globalen Süden.
«Diesem Bedürfnis tragen wir Rechnung einerseits mit entsprechenden Projekten und andererseits mit einer differenzierten und klärenden Kommunikation», so Wieser. «Diese braucht es zum Verständnis z.B. bezüglich des unterschiedlichen Wirkungsgrades pro eingesetztem Franken oder Euro je nach Weltregion, oder unseren zusätzlichen SDG-Zielen neben der reinen CO2-Reduktion in unseren Projekten.» (TI)








