Pegasus verstärkt die GNV-Flotte

Die italienische Fährreederei GNV stellt im April die GNV Pegasus in Dienst. Mit der zusätzlichen Einheit wächst die Flotte auf 29 Schiffe.
Die GNV Pegasus im Hafen ©GNV

Mit der In-Dienst-Stellung der Pegasus setzt die Reederei Grandi Navi Veloci (GNV) ihren Expansionskurs fort. Das Schiff ergänzt ab April die bestehende Flotte und stärkt die operative Präsenz im Mittelmeer. Laut Unternehmen dient die Erweiterung dazu, die Kapazitäten auf etablierten Strecken gezielt zu erhöhen.

Die 2001 gebaute Fähre war zuvor für die Moby-Gruppe im Einsatz. Sie ist 214 Meter lang, 26 Meter breit und verfügt über eine Bruttoraumzahl von 35’736 Tonnen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 23,5 Knoten. Die GNV Pegasus ist Schwesterschiff der GNV Altair, die bereits am 15. Januar dieses Jahres in die Flotte aufgenommen wurde. Beide Einheiten sind Teil einer Strategie zur schrittweisen Flottenerweiterung und Modernisierung.

Konzipiert für den kombinierten Passagier- und Frachtverkehr, bietet die Fähre 319 Kabinen und Platz für bis zu 2700 Passagiere. Hinzu kommen 915 Lademeter für Fracht. An Bord stehen Restaurants und Self-Service-Bereiche, Bars, Aufenthaltsräume, ein Videospielraum, ein Tanzsaal, ein Kino sowie Freizeitflächen zur Verfügung. Spezielle Zonen für Familien und Kinder ergänzen das Angebot.

Vor der Aufnahme des Linienbetriebs wird die GNV Pegasus technisch und konzeptionell überarbeitet. Ziel sei es, das Schiff an die Qualitäts- und Betriebsstandards der Reederei anzupassen. Im Fokus stehen dabei die Optimierung der Gesamteffizienz, die Modernisierung der Passagierbereiche sowie die Weiterentwicklung der Borddienstleistungen, so GNV. (TI)