
Perk stellte letzte Woche ‘Entry Ready’ vor, den ersten integrierten Workflow für die Beantragung und Bezahlung von eVisa und elektronischen Reisegenehmigungen (Electronic Travel Authorizations, ETA) bei Geschäftsreisen.
Die Funktion zeigt auf Basis der hinterlegten Reisepassprofile bereits während der Buchung proaktiv die jeweiligen Visaanforderungen an. Antrag und Bezahlung erfolgen vollständig innerhalb von Perk.
Zweites Projekt aus dem Perk Real Work Incubator
‘Entry Ready’ ist nach ‘Perk Events’, dem im Januar 2026 eingeführten KI-gestützten Modul für die Planung von Team-Events, das zweite Projekt aus Perks Real Work Incubator.
Das Feature steht ab sofort allen Perk-Kunden zur Verfügung und bietet über eine Partnerschaft mit Sherpa, einer KI-nativen Plattform für Visalösungen, Zugang zu den Online-Antragsverfahren für mehr als 60 eVisa- und ETA-Programmen weltweit.
Perks Visa-Partner Sherpa kombiniert KI mit Beziehungen zu mehr als 350 Regierungsstellen. Dadurch aktualisiert Sherpa Einreisebestimmungen in 92% der Fälle früher als andere Anbieter, und Anträge werden 20% schneller bearbeitet als bei einer direkten Beantragung über ein Behördenportal.
Prävalenteste Quelle von ‘Shadow Work’
Der Launch adressiert eine der prävalentesten Quellen von Shadow Work bei Geschäftsreisen: den manuellen und zeitintensiven Aufwand, Visabestimmungen zu prüfen, wechselnde Vorgaben nachzuverfolgen und Kosten zunächst privat zu bezahlen.
‘Entry Ready’ wurde in zwei Phasen eingeführt. Seit Januar hat die Funktion zur Prüfung von Einreisebestimmungen automatisch mehr als eine halbe Million Reisen analysiert und noch vor Abschluss der Buchung auf Basis gespeicherter Reisepassprofile auf Visaanforderungen hingewiesen. Nun ergänzt Perk die integrierte Bezahlung: Reisende können eVisa und ETAs direkt beim Checkout in Perk beantragen und bezahlen. Finanzteams erhalten damit einen einzigen Kostenposten für die Gesamtkosten einer Reise, während Reisende mehr Sicherheit bei der Buchung gewinnen.
«Sich über Einreisebestimmungen auf dem Laufenden zu halten, ist eine weitere Aufgabe, die bei Beschäftigten auf dem Schreibtisch landet. Fehler können jedoch dazu führen, dass ein Termin verpasst wird, ein Geschäft verloren geht oder die eigentliche Arbeit nicht erledigt werden kann. Hier kommt Perk ins Spiel: Die Plattform nimmt Mitarbeitenden zeitraubende Pflichtaufgaben ab und schafft Freiraum für die Arbeit, die wirklich zählt.
Entry Ready beseitigt Unklarheiten, führt alle erforderlichen Prüfungen durch und stellt genau das bereit, was für das internationale Meeting benötigt wird – ohne dass Reisende selbst aktiv werden müssen. Damit gehen wir einen weiteren Schritt auf dem Weg, Shadow Work zu beseitigen, damit Menschen sich auf echte Arbeit mit echter Wirkung konzentrieren können», kommentiert Nikita Miller, Chief Product Officer bei Perk.
Die versteckten Kosten von Visa
Eine neue Perk-Studie unter 2000 Geschäftsreisenden in Deutschland zeigt: 44% beantragten in den vergangenen zwölf Monaten ein Visum oder eine ETA-/ESTA-ähnliche Einreisegenehmigung. Mehr als die Hälfte von ihnen (55%) hatte dabei Probleme; am häufigsten mussten sie für eine schnellere Bearbeitung zusätzlich bezahlen. 46% zahlten zusätzliche Gebühren für eine beschleunigte Bearbeitung, 43% erhielten ihre Genehmigung nicht rechtzeitig. Die Folgen sind unmittelbar: 34% erlebten Projektverzögerungen, 33% mussten ihre Reisepläne ändern oder absagen und 33% mussten länger am Zielort bleiben oder zusätzliche Reisekosten tragen.
Die finanziellen Folgen verschärfen die Belastung zusätzlich. 31% reichen mindestens einmal im Monat vorgeleistete Ausgaben für Visaunterlagen ein. Im Durchschnitt machen sie jedoch bis zu zwei legitime visabezogene Ausgaben nicht geltend – 16% geben an, dass sich der Aufwand dabei nicht lohnt. Über Perk eingereichte Anträge werden 20% schneller bearbeitet als bei einer direkten Beantragung über ein Behördenportal.
(Business Traveltip)








