
United Waterways und die Hochsee-Sparte Ocean Advice arbeiten mit Poseidon Expeditions an der Entwicklung eines neuen Expeditionsschiffes. Es handelt sich um das erste Schiff eines bereits angekündigten Neubauprogramms, das insgesamt acht Expeditions- und Küstenkreuzfahrtschiffe umfassen soll.
Mit der Einbindung von Poseidon Expeditions soll die langjährige operative Erfahrung des Veranstalters bereits in die Entwicklungsphase einfliessen. Poseidon ist seit fast drei Jahrzehnten auf Expeditionskreuzfahrten in der Arktis und Antarktis spezialisiert. Dieses Know-how soll unter anderem bei der Expeditionslogistik, den Abläufen an Bord und der Gestaltung des Gästeerlebnisses berücksichtigt werden.
White-Label-Konzept ermöglicht individuelle Schiffe
Die geplanten Schiffe basieren auf gemeinsamen operativen und regulatorischen Standards, sollen jedoch individuell auf die jeweiligen Reisemarken zugeschnitten werden. United Waterways, die ihren Sitz in Basel hat, setzt dabei auf ein White-Label-Modell, das bereits im Flussreisesektor zum Einsatz kommt.
«Jede Reisemarke spricht einen anderen Markt an, hat ein eigenes Gästeprofil und stellt individuelle Anforderungen an das Erlebnis an Bord», erklärt Sascha Gill, CEO von United Waterways. Statt einer einheitlichen Lösung sollen die Schiffe deshalb auf die Bedürfnisse der jeweiligen Veranstalter und deren Gäste abgestimmt werden.
Beim ersten Neubau fliessen die Expeditions- und Polarerfahrung von Poseidon sowie die schiffbauliche, technische, nautische und Hospitality-Expertise von Ocean Advice und United Waterways zusammen. Nach Angaben der Unternehmen soll daraus ein Schiff entstehen, das auf die spezifische Expeditionsphilosophie und Positionierung von Poseidon zugeschnitten ist.
Das erste Schiff befindet sich derzeit in der Entwicklungsphase. Weitere Details zum Neubau und zum Zeitplan sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. (TI)








