Preis-Leistung, WLAN und Urlaubsflirt: Was Schweizern in den Ferien wichtig ist

Lastminute.ch hat 3000 Personen befragt, wie und mit welchen Kriterien sie ihre Reisen buchen.
Ras Al Khaimah

Lastminute.ch, der Anbieter für kurzfristige Ferien bei DER Touristik Suisse, hat das Reiseverhalten der Schweizerinnen und Schweizer unter die Lupe genommen und im Mai 2019 eine repräsentative Umfrage gemacht. Für 83,5% der 3000 befragten Schweizerinnen und Schweizer ist das Preis-Leistungsverhältnis ein wichtiger oder sogar sehr wichtiger Faktor bei der Wahl des Reiseangebotes. Auch das Vertrauen zur Buchungsstelle ist für rund drei Viertel der Befragten ein zentrales Buchungskriterium. Die Westschweizer zeigen sich generell etwas preissensibler als die Deutschschweizer: für 64% der befragten Romands spielt ein tiefer Preis eine wichtige Rolle (D-CH: 46%). Für den Buchungsabschluss eher weniger relevant ist die Frage, ob die Reise mit einer Schweizer Fluggesellschaft durchgeführt wird oder nicht (D-CH: wichtig für 27%, F-CH: 19%).

Vom zeitlichen Ablauf der Ferienplanung sind die Deutschschweizer und die Romands sehr ähnlich unterwegs: Für jeweils 73% der Befragten beginnt die Planung spätestens drei Monate vor Abreise, 16,2% der Deutschschweizer und 17,3% der Westschweizer lassen sich damit bis vier Wochen vor der effektiven Abreise Zeit. Knapp über die Hälfte der Befragten in beiden Landesteilen schliessen die Buchung innerhalb von zwei Wochen nach dem Start der Planung ab, 42,5% benötigen dazu mindestens einen Monat oder mehr.

WLAN muss sein

Wenn es um die Konnektivität geht, möchten die Schweizerinnen und Schweizer auch in den Ferien keine Abstriche machen. Für 70,5% ist daher der WLAN-Zugang im Feriendomizil Pflicht. So erstaunt es auch nicht, dass die meisten Reisenden ihr Smartphone auch in den Ferien stets griffbereit haben (D-CH: 72%; F-CH: 64%).

Betrachtet man die Flut an Ferien-Posts auf den sozialen Medien, könnte man meinen, dass das digitale Teilen der Reiseerlebnisse für viele einen zentralen Ferieninhalt darstellt. Wie die Umfrage von Lastminute.ch jedoch zeigt, postet lediglich ein Drittel der Befragten ihre Fotos auf Facebook, Instagram & Co. (D-CH: 36%; F-CH 30%). Während die Deutschschweizer im Bereich der sozialen Medien etwas aktiver sind, sind sie eher zurückhaltend, wenn es ums Abrufen der Geschäfts-E-Mails geht: 26% der Deutschschweizer checken ihr Postfach regelmässig, bei den Romands sind es 34%.

Heiratsantrag kommt in den Ferien

Ferien und Liebe sind eng miteinander verbunden, verreist man doch meist zusammen mit dem Schatz. Zwei Drittel der Befragten ziehen daher auch einen Heiratsantrag in den Ferien durchaus in Erwägung oder durften schon in Genuss dieses Erlebnisses kommen. 55,5% der Umfrageteilnehmer sind einem Ferienflirt nicht abgeneigt und haben auch schon entsprechende Erfahrungen gemacht.

Jede dritte Person aus der Westschweiz und jede vierte aus der Deutschschweiz ging sogar noch einen Schritt weiter und genoss den «Sex on the Beach» nicht nur an der Hotelbar, sondern auch schon «im wahrsten Sinne des Wortes». Schliesslich sind die Schweizerinnen und Schweizer treue Seelen – lediglich sechs Prozent der Befragten gaben zu, in den Ferien schon einen Seitensprung begangen zu haben (D-CH: 7%, F-CH: 5%). (TI)

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