Risikoübersicht der Woche 4: Damit müssen Reisende rechnen

Die Reiserisiken der Woche mit dem Monitoring-Unternehmen A3M. Damit ist in der Woche vom 20. bis 26. Januar zu rechnen: Waffenrechtsdemonstrationen in den USA, Proteste in Kolumbien, Thailand und Griechenland sowie Parlamentswahlen in Peru.

TRAVEL INSIDE präsentiert jede Woche eine Risikoübersicht für Reisende und Reiseanbieter: In Zusammenarbeit mit der Gefahren-Monitoringfirma A3M wird eine Übersicht der zu erwartenden Ereignissen publiziert, die das Reisen in der kommenden Woche beeinträchtigen könnten.

Montag, 20. Januar 2020, USA: Waffenrechtsdemonstrationen

Nach Angaben des Gouverneurs von Virginia gibt es ernstzunehmende Drohungen bewaffneter Milizen, das Virginia State Capitol zu stürmen. Der Gouverneur hat daher den Notstand ausgerufen. Das Waffenverbot gilt im direkten Umfeld des Gebäudes von Freitag, 17. Januar bis Dienstag, 21. Januar.
Gewaltsame Gegenproteste sind am Montag, 20. Januar ebenfalls möglich.
Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist zu rechnen, lokale Verkehrseinschränkungen sind möglich. Auch gewaltsame Zwischenfälle können nicht ausgeschlossen werden. Reisende sollten Demonstrationen meiden und Anweisungen der Behörden befolgen.

Dienstag, 21. Januar 2020, Kolumbien: Landesweite Proteste gegen die Regierung

Oppositionelle Gruppen haben für Dienstag, 21. Januar zu landesweiten Protesten aufgerufen.
Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist zu rechnen, lokale Verkehrseinschränkungen sind möglich. Ein Ausschluss gewaltsamer Zwischenfälle ist nicht möglich und Reisende sollten Demonstrationen meiden sowie Anweisungen der Behörden befolgen.

Dienstag, 21. Januar 2020, Thailand: Mögliche Proteste nach Gerichtsentscheidung

Am Dienstag, 21. Januar, wird ein Gericht in Bangkok darüber entscheiden, ob die Oppositionspartei „Future Forward“ aufgelöst und ihr Führer Thanathorn Juangroongruangkit aus der Politik ausgeschlossen wird. Infolge der Urteilsverkündung kann es in Bangkok zu Protesten kommen.
Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist zu rechnen, lokale Verkehrseinschränkungen sind möglich. Gewaltsame Zwischenfälle können nicht ausgeschlossen werden. Reisende sollten sich nicht in die Nähe der Demonstrationen begeben und Anweisungen der Behörden befolgen.

Mittwoch, 22. Januar 2020, Griechenland: Proteste von Einheimischen und Beamten

Am Mittwoch, 22. Januar, halten in Griechenland Einheimische und Beamte Proteste auf den Inseln Lesbos und Samos ab. Örtliche Verkehrseinschränkungen sind möglich. Reisende sollten Demonstrationen grundsätzlich meiden und Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.

Donnerstag, 23. Januar 2020, Mexiko: Demonstrationen gegen anhaltende Gewalt in Mexiko

In der mexikanischen Stadt Cuernavaca (Bundesstaat Morelos) beginnt am 23. Januar ein Marsch nach Mexiko-Stadt. Die Demonstration richtet sich gegen die anhaltende Gewaltkriminalität im ganzen Land.
Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist zu rechnen, lokale Verkehrseinschränkungen sind möglich. Es kann zu gewaltsamen Zwischenfällen kommen. Demonstrationen sollten gemieden und die Anweisungen der Behörden sollten befolgt werden.

Sonntag, 26. Januar 2020, Peru: Parlamentswahlen

Am Sonntag, 26. Januar, werden in Peru vorgezogene Parlamentswahlen abgehalten.
Im Vorfeld der Wahlen und nach der Verkündigung der Ergebnisse sind Proteste möglich. Gewaltsame Zwischenfälle können nicht ausgeschlossen werden. Es ist mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen zu rechnen. Reisende sollten sich über lokale Medien zur aktuellen Lage vor Ort informieren, Demonstrationen, Wahlkampfveranstaltungen, sowie Partei- und Wahlbüros meiden, Vorsicht walten lassen und Anweisungen der Sicherheitskräfte befolgen.

Ausgewählte anhaltende Einschränkungen:

Neben den genannten Ereignissen sollte ausserdem berücksichtigt werden, dass es in Jemen weiterhin zu bewaffneten Auseinandersetzungen kommt. In Australien wüten nach wie vor schwerwiegende Buschbrände. Auch wenn eine Regenfront derzeit dazu beiträgt, diese etwas einzudämmen, ist die Gefahr noch nicht vorbei. Es gibt immer noch Spannungen zwischen dem Iran und den USA. Aus diesem Grund meiden Fluggesellschaften den Anflug der iranischen Hauptstadt. Dies gilt zudem für das Nachbarland Irak. Auch dorthin hat eine Reihe von Airlines Flüge gestrichen oder ausgesetzt.

Reisende, die sich über diese und weitere Ereignisse informieren wollen, können die Global Monitoring App für Smartphones nutzen. Sie beinhaltet aktuelle Benachrichtigungen, Verhaltenshinweise und Warnungen und informiert aktiv über Gefahren am Standort oder Reiseort.

Die App ist für Android- und iPhone-Geräte verfügbar:

Google Play: https://play.google.com/store/apps/details?id=greenzone.ug.globalmonitoring

App Store: https://itunes.apple.com/de/app/global-monitoring/id1297008325?mt=8

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