Risikoübersicht der Woche 5: Damit müssen Reisende rechnen

Die Reiserisiken der Woche mit dem Monitoring-Unternehmen A3M. Damit ist in der Woche vom 27. Januar bis 2. Februar 2020 zu rechnen: Chinesisches Neujahrsfest, Coronavirus, Proteste in Hongkong sowie Streiks am Flughafen Verona.

TRAVEL INSIDE präsentiert jede Woche eine Risikoübersicht für Reisende und Reiseanbieter: In Zusammenarbeit mit der Gefahren-Monitoringfirma A3M wird eine Übersicht der zu erwartenden Ereignissen publiziert, die das Reisen in der kommenden Woche beeinträchtigen könnten.

Gesamte Woche, China: Chinesisches Neujahrsfest und Coronavirus

In China wird vom Samstag, 25. Januar bis Donnerstag, 30. Januar landesweit das Neujahrsfest begangen. Aufgrund des aktuellen Ausbruchs eines neuartigen Coronavirus wurden zahlreiche Veranstaltungen und Feierlichkeiten in Peking, Wuhan und anderen Städten im ganzen Land abgesagt. Reisende sollten sich in den genannten Gebieten an die Sicherheitsvorkehrungen halten und sich gegebenenfalls bei ihrem Reiseveranstalter oder den Behörden informieren.

Montag, 27. Januar 2020, Hongkong: Proteste in Einkaufszentren

Oppositionelle Gruppen haben für Montag, 27. Januar um 13 Uhr Proteste in Einkaufszentren in Hongkong angekündigt. Mit erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist zu rechnen und lokale Verkehrseinschränkungen sind möglich. Gewaltsame Zwischenfälle lassen sich nicht ausschliessen. Touristen sollten Demonstrationen meiden.

Samstag, 1. Februar 2020, Italien: Streik der Bodenabfertigung in Verona angekündigt

Für Samstag, 1. Februar hat das Bodenpersonal am Flughafen Verona einen ganztägigen Streik angekündigt. Passagiere sollten Verspätungen in ihrer Reiseplanung berücksichtigen und sich vor Antritt ihrer Reise bei ihrer Airline oder ihrem Reiseveranstalter nach den aktuellen Fluginformationen erkundigen.

Ausgewählte anhaltende Einschränkungen:

Zu berücksichtigen ist neben den genannten Ereignissen auch, dass es in Frankreich weiterhin zu Protesten gegen die geplante Rentenreform kommt. Auch in Gambia und Guinea finden Proteste statt. Aufgrund des Todes des Sultans hält die Staatstrauer im Oman weiterhin an und die Buschbrände in Australien konnten zwar etwas eingedämmt werden, in einigen Regionen wüten sie aber immer noch. Einige Fluggesellschaften meiden weiterhin den Anflug der iranischen Hauptstadt aufgrund der Spannungen zwischen dem Iran und den USA. Auch für das Nachbarland Irak haben einige Airlines Flüge gestrichen.

Reisende, die sich über diese und weitere Ereignisse informieren wollen, können die Global Monitoring App für Smartphones nutzen. Sie beinhaltet aktuelle Benachrichtigungen, Verhaltenshinweise und Warnungen und informiert aktiv über Gefahren am Standort oder Reiseort.

Die App ist für Android- und iPhone-Geräte verfügbar:

Google Play: https://play.google.com/store/apps/details?id=greenzone.ug.globalmonitoring
App Store: https://itunes.apple.com/de/app/global-monitoring/id1297008325?mt=8

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