
Royal Caribbean Group und Sandals Resorts gehen eine weitreichende Partnerschaft ein. Die beiden Unternehmen haben eine Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures unterzeichnet. Im Rahmen der Transaktion übernimmt Royal Caribbean Group für rund USD 3 Mrd. einen Anteil von 50% an Sandals und Beaches Resorts.
Damit erweitert Royal Caribbean Group ihr Geschäft erstmals gezielt um den Bereich der All-inclusive-Resorts. Gleichzeitig soll die Partnerschaft das weitere Wachstum der beiden karibischen Hotelmarken Sandals und Beaches beschleunigen. Zum Joint Venture gehört das bestehende Portfolio der All-inclusive-Resorts in der Karibik. Zudem wollen die Unternehmen Möglichkeiten für eine breitere Distribution und eine stärkere Vernetzung ihrer Angebote prüfen.
Kreuzfahrt und Resorts stärker verbinden
Royal Caribbean Group bringt neben ihren Kreuzfahrtmarken Royal Caribbean, Celebrity Cruises und Silversea auch ihr Portfolio an privaten Destinationen sowie künftig das Flusskreuzfahrtangebot von Celebrity River Cruises in die Partnerschaft ein.

Sandals und Beaches wiederum verfügen über mehr als vier Jahrzehnte Erfahrung im All-inclusive-Segment in der Karibik. Sandals betreibt Adults-only-All-inclusive-Resorts unter anderem auf Jamaika, Antigua, Saint Lucia, den Bahamas, Barbados, Grenada, Curaçao sowie Saint Vincent und den Grenadinen. Beaches richtet sich an Familien und ist derzeit unter anderem auf Jamaika sowie Turks and Caicos vertreten; weitere Resorts sind geplant.
Das neue Joint Venture wird von einem Verwaltungsrat unter gemeinsamer Führung von Jason Liberty, Chairman und CEO der Royal Caribbean Group, und Adam Stewart, Executive Chairman von Sandals Resorts, geleitet. Stewart soll weiterhin eine führende Rolle bei der langfristigen strategischen Entwicklung von Sandals und Beaches übernehmen.
Für bestehende Buchungen, Loyalitätsprogramme sowie den Resort- und Kreuzfahrtbetrieb soll sich durch die Partnerschaft zunächst nichts ändern.
Abschluss für Anfang 2027 geplant
Die Transaktion soll vorbehaltlich der üblichen behördlichen Genehmigungen und Abschlussbedingungen Anfang 2027 vollzogen werden. Royal Caribbean Group hat für die Finanzierung der Beteiligung eine verbindliche Fremdfinanzierung von Morgan Stanley gesichert. (TI)








