
Die Revier Hospitality Group wagt, was in der Hotellerie bisher kaum jemand ausprobiert hat: Übernachten im Abo. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt in der Revier Mountain Lodge Saas-Fee wird das Flatrate-Modell nun in allen sechs Revier-Hotels in der Schweiz und Österreich eingeführt.
Während Fitnessstudios und Streamingdienste längst auf Abo-Modelle setzen, bringt Revier dieses Prinzip nun in die Beherbergung. Gäste zahlen einen fixen Monatsbetrag und können im Rahmen klar definierter Regeln beliebig oft übernachten. Dies gilt ab Neuestem für alle Revier-Häuser, die sich in Adelboden, Lenzerheide, Saas-Fee, St. Gallen, Kaprun und im Montafon befinden.

«Wir bringen ein Preismodell in die Hotellerie, das längst überfällig ist», sagt CEO Daniel Renggli. Die Resonanz aus dem Pilotprojekt sei überwältigend gewesen: Rund 100 Flatrates wurden in der Wintersaison 2024/2025 verkauft, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer lag bei elf Nächten.
«Die Resonanz war enorm. Darüber hinaus haben wir gesehen, dass Gäste mit Flatrate nicht nur häufiger bei uns übernachten; sie konsumieren auch mehr Zusatzleistungen. Damit steigt neben der Auslastung zugleich die Wertschöpfung in der Destination», betont Renggli.
Das Konzept kommt besonders bei Outdoor-Fans und Bergsportbegeisterten an, die während einer Saison mehrere Aufenthalte planen. Neben der Übernachtung lassen sich Zusatzleistungen wie Frühstück, Reinigung oder Parkplatz flexibel dazubuchen, ganz im Sinne des modularen Prinzips der Revier-Hotels.

Rahmenbedingungen, damit Modell wirtschaftlich bleibt
Damit das Modell wirtschaftlich bleibt, gelten bestimmte Rahmenbedingungen: Aufenthalte können frühestens zwei Tage vor Anreise gebucht werden, dauern maximal fünf Nächte und müssen von mindestens zwei Nächten Pause unterbrochen sein. Einheimische und Zweitwohnungsbesitzer sind vom Angebot ausgeschlossen.
Mit dem Schritt hin zu einer Hotel-Flatrate will Revier neue Wege in der Preisgestaltung gehen und den Gästen mehr Freiheit und Transparenz bieten. «Wir wissen: Dieses Modell polarisiert», sagt Renggli. «Aber genau das wollen wir. Wir stehen für mutige Konzepte, die den Markt bewegen.» (MICE-tip)








