Schweizer Konzerne streichen Geschäftsreisen

Schweizer Konzerne streichen Geschäftsreisen

Die Angst vor dem Coronavirus steigt.

Erste Schweizer Konzerne reagieren auf das Coronavirus und streichen ihre Geschäftsreisen. Nur in den dringendsten Fällen werden Mitarbeiter noch auf Reisen geschickt. Für die Business-Travel-Industrie bedeutet das massive Einbussen.

«Alle zwischenstaatlichen Reisen werden abgesagt», sagt der Sprecher von Zurich Schweiz, David Schaffner, im «Blick». Nur bei dringenden Fällen mache die Versicherung Ausnahmen, die von der Konzernleitung bewilligt werden müssten. Angestellten im Tessin, wo der erste Coronavirus-Fall in der Schweiz aufgetaucht war, rät der Versicherer seinen Angestellten, den Laptop mit nach Hause zu nehmen, damit sie jederzeit auf Homeoffice umstellen könnten.

Der mit Risiko vertraute Zurich-Konzern ist nicht allein mit der Vorsichtsmassnahme. «Holcim entschied, alle internationalen Geschäftsreisen auf absolut notwendige Reisen zu beschränken und von grösseren Meetings abzusehen», zitiert die Zeitung eine Sprecherin des internationalen Zementkonzerns. Der Technologiekonzern ABB habe «als Vorsichtsmassnahme» die Reisen aus und in die Regionen Lombardei und Veneto seit 24. Februar 2020 gestoppt. Die Swisscom ihrerseits hat ihre Teilnahme am Mobile World Congress in Barcelona abgesagt. (TI)

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