Update zur Lage im Nahen Osten: Erste Rückkehrer in Zürich

Aktualisiert am 04.03.2026
Während andere Staaten Evakuierungsflüge organisieren, verzichtet das EDA auf eine eigene Rückhol-Aktion. Rund 4000 Schweizer Reisende befinden sich aktuell in den betroffenen Regionen. Einige sind seit gestern wieder in der Schweiz.
©Emirates

Die Bundesregierung in Deutschland organisiert eine Rückhol-Aktion für deutsche Reisende. Zunächst sollen Charterflüge nach Maskat im Oman und nach Riad in Saudi-Arabien organisiert werden.

Keine Rückführungen für Schweizer*innen

Vom EDA wird aktuell keine Rückhol-Aktion organisiert. Es wird den Schweizer Reisenden geraten, den Anordnungen der lokalen Behörden zu folgen. Alle Betroffenen Kunden sollten unbedingt eine Registrierung in der Travel-Admin-App des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) vornehmen.

Bei Bedarf könne man die Helpline des EDA kontaktieren. Aktuell befinden sich rund 4000 Schweizer Tourist*innen in den betroffenen Gebieten.

Der Flughafen in Dubai betont, dass Reisende nicht zum Flughafen reisen sollen, ausser sie hätten von ihrer Airline einen bestätigten Abflugzeitpunkt bekommen. Einzelne Flüge verkehrten am Abend des 2. März 2026 wieder ab Dubai, darunter Emirates und Flydubai.

Aktuelle Informationen der Airlines sind hier zu finden:

Erste Schweizer Reisende kehren zurück

Ein erstes Zeichen der Entspannung gab es am Dienstagabend: Um 18.48 Uhr landete der Flug EY141 von Etihad Airways aus Abu Dhabi in Zürich. Es war die erste Verbindung aus den Vereinigten Arabischen Emiraten seit Beginn der amerikanisch-israelischen Offensive gegen den Iran am vergangenen Samstag. In der Ankunftshalle des Flughafens Zürich waren kurz darauf zahlreiche erleichterte Gesichter zu sehen.

Lufthansa fehlt die Crew vor Ort

Am Montagabend flog ausserdem eine leere Lufthansa-Maschine von Abu Dhabi nach München. An Bord waren nur die beiden Piloten. Da es kein Kabinenpersonal gab und aufgrund des gesperrten Luftraumes kein Personal eingeflogen werden konnte, startete das Flugzeug ohne Passagiere.

Reisehinweise

Nebst TUI Suisse und Dertour Suisse kommuniziert nun auch Holiday Maker Tours Änderungen zu den bestehenden und geplanten Reisen in den Nahen Osten: «Unser Team arbeitet mit Hochdruck daran, für alle betroffenen Reisenden bestmögliche Lösungen zu finden. Die Sicherheit der Reisenden sowie eine zuverlässige Betreuung haben für uns oberste Priorität.» (TI)