So viel könnte die Flugticketabgabe in der Schweiz kosten

Das Projekt hat im Parlament gute Chancen.
Flugticket
©ZVG

Eine Gruppe bürgerlicher Umweltpolitiker, der unter anderem CVP-Ständerat Beat Vonlanthen und dessen BDP-Kollege Werner Luginbühl angehören, wälze bereits konkrete Pläne über die Höhe einer allfälligen Flugticketabgabe, schreibt die «NZZ»: Bei Flügen bis 2000 Kilometer liege sie im Bereich von 20 Franken, bis 4000 Kilometer sind rund 40 Franken und bei längeren Reisen 70 Franken. In der Business-Class ist das Doppelte fällig, in der ersten Klasse das Dreifache.

Betroffen seien nach diesem Vorschlag alle Flüge ab Kloten, Genf und dem Schweizer Teil des Airports Basel-Mulhouse. Transitflüge wären von der Abgabe ausgenommen. Die vorgeschlagene Abgabe wird nur bei Starts in der Schweiz erhoben, der Rückflug wird somit nicht teurer. Bemerkenswert ist, dass die Abgabe deutlich höher wäre als in den Modellen, mit denen zuvor CVP und SP im Nationalrat gescheitert sind.

Der Bund würde laut «NZZ» mit der Abgabe rund 900 Millionen Franken im Jahr einnehmen. Mit der Zeit würden die Einnahmen sinken, wenn wegen der Mehrbelastung wirklich weniger geflogen würde. Noch völlig offen ist, wie das Geld verwendet werden soll. (TI)

 

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