Social-Media-Kampagne soll Afrika neu positionieren

Wie Daten, Emotionen und Purpose für Ubuntu und Lebensqualität werben.
© Zambia Tourism Authority

Die Initiative Voice4Africa startet Mitte April eine internationale Social-Media-Kampagne.

Die Kampagne hat zum Ziel, Afrika im internationalen Tourismus neu zu positionieren und den Kontinent mit seinen vielfältigen, inspirierenden und sinnstiftenden Destinationen neu zu verankern, jenseits überholter Klischees. Die Kampagne kombiniert datenbasierte Einordnung, emotionales Storytelling und Purpose-getriebenes Reisen.

«Mit #AfricaNow möchten wir einen neuen Blick auf den Kontinent eröffnen – einen Blick, der auf echten Erfahrungen, Begegnungen und positiven Entwicklungen basiert. Afrika steht für Vielfalt, Innovation und tiefgehende Verbindungen. Es ist an der Zeit, diese Perspektiven stärker in den globalen Tourismusdiskurs zu bringen», erklärt Hanna Kleber, Gründerin von Voice4Africa.

Fünf Säulen für den Perspektivenwechsel

Im Zentrum von #AfricaNow stehen fünf thematische Säulen, die ein differenziertes Bild des Kontinents zeichnen sollen:

1. Freude und Wohlbefinden als Leitthema

Afrikanische Destinationen zeigen eine neue Dimension von Lebensqualität, geprägt von Gemeinschaft, sozialer Verbundenheit und gelebtem Miteinander. Für Reisende wird dies erlebbar durch authentische Begegnungen vor Ort: beim Teilen von Momenten, Geschichten und Traditionen, die Nähe, Gemeinschaft und echte Verbundenheit spürbar machen.

2. Frieden und Stabilität

Basierend auf dem Global Peace Index 2025 wird deutlich: Der afrikanische Kontinent mit seinen 54 Nationen ist trotz regionaler Herausforderungen friedlicher als vielfach angenommen. Dies gilt insbesondere für etablierte Reiseziele, aber auch für aufstrebende Destinationen wie beispielsweise Angola.

3. Ubuntu und menschliche Verbundenheit

Unter dem Leitgedanken der vor allem im Südlichen Afrika verbreiteten Weltanschauung Ubuntu (‘Ich bin, weil wir sind’) steht das Reisen als verbindendes Erlebnis im Mittelpunkt. Authentische Begegnungen, kulturelles Erbe und gemeinschaftsbasierte Angebote schaffen nachhaltige Erfahrungen statt reinem Konsum.

4. Nachhaltigkeit und Reisen mit Impact

Beispiele aus dem Okavango-Delta sowie aus ländlichen Regionen in Angola oder Uganda zeigen, wie Tourismus aktiv zum Schutz von Natur und zur Stärkung lokaler Gemeinschaften beitragen kann.

5. Natur und Exklusivität

Afrikanische Reiseziele bieten, was vielerorts verloren geht: Raum, Ruhe und Ursprünglichkeit. Weniger überlaufen, intensiver erlebbar. Luxus definiert sich hier durch Weite, Stille und bewusstes Offline-Sein in der Natur. (TI)