Stan Wawrinka ist der Götti von ‘Lausanne’

Swiss hat ihren ersten Airbus A350-900 feierlich auf den Namen ‘Lausanne’ getauft – mit Tennisstar Stan Wawrinka als Taufpate.
Stan Wawrinka tauft den ersten Swiss A350 auf den Namen «Lausanne» ©Swiss

Der Flughafen Zürich war am 14. Oktober Schauplatz eines besonderen Moments: Swiss hat ihren ersten Airbus A350 auf den Namen ‘Lausanne’ getauft.

Die Patenschaft übernahm der Lausanner Tennisprofi Stan Wawrinka, gemeinsam mit Aviatik Fan Rayan Favre. Der A350 mit der Registrierung HB-IFA ist das modernste Flugzeug der Swiss-Flotte und das erste mit der neuen Kabinengeneration Swiss Senses.

«Ich bin enorm stolz, Götti des ersten Swiss-A350 zu sein», sagte Wawrinka an der Taufzeremonie. «Besonders, weil er den Namen meiner Heimatstadt Lausanne trägt. Das bedeutet mir sehr viel.»

Hommage an die Schweiz

Der A350 ‘Lausanne’ trägt eine spezielle Sonderlackierung mit dem Namen ‘Swiss Wanderlust’. Sie zeigt ikonische Schweizer Orte, Bauwerke und kulturelle Motive.

Das Flugzeug ist laut Swiss-CEO Jens Fehlinger eine Hommage an die ganze Schweiz. «Es steht für die Vielfalt, die uns als Land und als Airline ausmacht.»

Der neue Swiss A350 mit seiner «Swiss Wanderlust»-Bemalung ©Swiss/Airbus
Modern, effizient, nachhaltig

Swiss investiert derzeit rund eine Milliarde Franken pro Jahr in ihre Zukunft, von neuen Flugzeugen über moderne Kabinen bis hin zu digitalen und nachhaltigen Innovationen. Die Airbus-A350-900 ersetzen bis 2031 die bisherige A340-Flotte und verbrauchen rund 25 Prozent weniger Treibstoff.

«Mit dem A350 und der neuen Kabine investieren wir nicht nur in Komfort, sondern auch in nachhaltigeres Fliegen», so Fehlinger. «Wir wollen, dass Swiss auch in zehn und zwanzig Jahren die Airline ist, auf die die Schweiz stolz ist.»

Swiss Senses: Ein neues Reiseerlebnis

Mit dem A350 präsentiert Swiss erstmals ihre komplett neu gestaltete Kabine. «Der A350 ist kein Facelift, sondern ein Schritt in eine neue Generation des Fliegens», verspricht  Heike Birlenbach, Chief Commercial Officer von Swiss.

Die Farbwelt aus Bordeaux, Anthrazit und Beige soll eine wohnliche Atmosphäre schaffen. Ein intelligentes Lichtkonzept reduziert Jetlag, und in allen Klassen sorgen ergonomische Sitze und durchdachte Details für mehr Komfort.

In der First Class erwartet Reisende ein neues Suite-Konzept mit Türen, Garderobe und der Möglichkeit, zwei Suiten zur ‘Grand Suite’ zu verbinden. Auch die Business Class wurde komplett überarbeitet und bietet 45 Sitze mit direktem Gangzugang und bis zu 2,20 Meter langen Betten.

Die Premium Economy fällt grosszügiger aus als bisher, mit fast einem Meter Sitzabstand und breiteren Sitzen. Selbst in der Economy Class profitieren Gäste von mehr Platz, neuen Bildschirmen und Bluetooth-Anbindung für eigene Kopfhörer.

Premiere mit Passagieren Ende Oktober

Bevor der A350 ‘Lausanne’ auf die Langstrecke geht, wird er zunächst für Trainingsflüge auf kürzeren Routen eingesetzt. Der erste Passagierflug findet am 25. Oktober nach Palma de Mallorca statt, der erste Langstreckenflug am 20. November nach Boston.

Bis 2031 werden insgesamt zehn A350 zur Swiss-Flotte stossen, alle ausgestattet mit der neuen ‘Swiss Senses’-Kabine. (TI)