Sunny Cars: Schweizer sind die lukrativsten Kunden

Sie buchen früher, fahren länger und bezahlen mehr.
v.l. Kai Sannwald, Thorsten Lehmann, Hans Knottnerus. ©TI

Die Schweizer sind für den Mietwagenbroker Sunny Cars die lukrativsten Kunden. Sie sind nicht nur Frühbucher, sondern auch Langbucher: Sie benutzen die Mietwagen im Durchschnitt mehr als neun Tage, ein Rekord im Ländervergleich von Sunny Cars. Schweizer buchen durchschnittlich drei Monate im Voraus. Im laufenden Jahr haben einige sogar schon ihre Mietwagen für die Sommerferien gebucht. Und, was den Verantwortlichen von Sunny Cars natürlich besonders viel Freude bereitet, sie geben im Vergleich zu den anderen Quellmärkten auch am meisten Geld aus für ihre Mietwagen, im Durchschnitt knapp EUR 500.

Der Ländervergleich stand im Mittelpunkt der diesjährigen Medienpräsentation von Sunny Cars mit Gründer Kai Sannwald, CEO Thorsten Lehmann, und Hans Knottnerus, Managing Director Niederlande, Belgien, Frankreich und die beiden Märkte Deutschland und Holland. Die Schweiz kommt nach Deutschland und Holland an dritter Stelle der Quellmärkte.

Umgekehrt bei den Zielländern ist Spanien das Land, für das in den letzten drei Monaten am meisten Buchungen eingingen, mit einem Plus von 9500 Buchungen, gefolgt von Deutschland mit 3500 Buchungen, beziehungsweise Griechenland mit 3000 Buchungen. «Das freut uns speziell, da im letzten Jahr die Buchungen für Spanien harzten», erklärte Thorsten Lehmann.  In Deutschland wie auch in anderen Märkten läuft der Vertrieb zu einem grossen Teil über den Retail, in Holland wird ein grosser Teil der Verkäufe direkt abgewickelt. Insgesamt will Sunny Cars im laufenden Geschäftsjahr (bis Ende Oktober) auf mehr als 900’000 Buchungen kommen.

Hoher Preis, hohe Zufriedenheit

Herausgestrichen hat Sunny Cars die Kundenzufriedenheit. «Wir haben sehr gute Kundenbewertungen», betonte Kai Sannwald. Der häufigste Kritikpunkt der Kunden ist, dass Sunny Cars im Vergleich eher teuer sei. «Unser Anliegen ist es, dass die Leute wirklich erkennen, welchen Mehrwert sie bei uns haben.» So müssten die Reisenden beispielsweise nicht selber für Schäden an den Fahrzeugen aufkommen. «Das kostet uns jährlich 5,5 Millionen Euro», erklärt Thorsten Lehmann.

Zum Service gehöre auch eine Versicherung, welche die Insolvenz von Mietwagenanbietern abdecke. «Wenn jemand die Leistung nicht bringen kann, aus welchen Gründen auch immer, sorgen wir für Ersatz, auf unsere Kosten», beton Kai Sannwald. Ihre AGB seien sehr umfassend und daher seien die Kunden zuweilen überfordert damit.

Auch die Mitarbeiterzufriedenheit hat sich Sunny Cars gross auf die Fahne geschrieben. «Es ist für uns schwierig Mitarbeiter zu finden», erklärt Kai Sannwald. Mittlerweile sei der Arbeitsmarkt ein Arbeitnehmermarkt, in dem sich die Arbeitgeber bei den Mitarbeitenden bewerben müssten. Um ihre Mitarbeitenden zu halten wird bei Sunny Cars sehr darauf geachtet, dass das Team einen guten Zusammenhalt hat und optimale Bedingungen am Arbeitsplatz vorfindet. (DOE)

Mehr zu Sunny Cars in der nächsten Print-Ausgabe von TRAVEL INSIDE.

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