Swiss organisiert Sonderflug von Muscat nach Zürich

Aktualisiert am 05.03.2026
Die Lufthansatochter hat am 5. März einen ausserplanmässigen Flug von Oman nach Zürich durchgeführt.
©Swiss

Der Flug wird mit einem Airbus A340 unter der Flugnummer LX7043 durchgeführt. Das Flugzeug startete am Donnerstag, 5. März, um 9.15 Uhr Ortszeit in Muscat und wird um 14.00 Uhr in Zürich erwartet. Bereits am 4. März flog das Flugzeug mit einer Besatzung und Mechanikern an Bord als LX5042 von Zürich nach Muscat, um den Rückflug vorzubereiten.

Zum aktuellen Zeitpunkt (05.03.2026, 08:20 Uhr) befindet sich die Maschine mit der Kennung HB-JMB über Saudi Arabien und sollte mit rund einer halben Stunde Verspätung um ca. 14.50 Uhr in Zürich landen.

«Viele Menschen befinden sich weiterhin im Nahen Osten und hoffen auf eine sichere Rückkehr. Wir wissen, dass die Situation vor Ort für viele sehr belastend ist und mit Unsicherheit verbunden bleibt. Aktuell gehört Muscat nicht zu den regulären Destinationen von Swiss. Mit diesem Flug möchten wir einen konkreten Beitrag leisten, um den Betroffenen in dieser schwierigen Situation zur Seite zu stehen. Gerade in aussergewöhnlichen Situationen wie dieser, ist es unser Anspruch, für unsere Gäste und für die Schweiz da zu sein und Verantwortung zu übernehmen», teilt Swiss mit.

Der Flug erfolgt in enger Abstimmung mit dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Es handelt sich jedoch nicht um einen subventionierten Evakuationsflug, sondern um eine eigenständige Operation von Swiss. 

An Bord kommen einerseits Gäste, die bereits ein Swiss Ticket hatten und ihre Reise nach Zürich aufgrund der aktuellen Lage nicht antreten konnten. Andererseits haben Schweizer Staatsangehörige, die sich beim EDA mit Aufenthaltsort Oman registriert hatten, die Angaben für die Buchungshotline von Swiss für diesen Flug erhalten.

Unabhängig davon prüft Swiss die Lage im Nahen Osten laufend und sehr sorgfältig. Es werde fortlaufend evaluiert, wann und unter welchen Bedingungen welcher Flugbetrieb wieder aufgenommen oder zusätzliche Verbindungen angeboten werden können. Grundlage für jeden Entscheid bleibe die Sicherheit der Passagiere und Crews, so Swiss. (TI)