
Bei einer Stimmbeteiligung von 93% haben 85% der bei Swiss fliegenden AEROPERS Mitglieder beschlossen, den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) 2023 zu kündigen.
Dieser sei unter starkem Einfluss der Corona-Pandemie ausgehandelt worden und basierte auf der Idee, während dessen Laufdauer Verbesserungen umzusetzen. Da das Management der Swiss wenig Willen gezeigt habe, diese Projekte anzugehen, sei es nur folgerichtig, dass die Pilotinnen und Piloten jetzt den GAV kündigen, so AEROPERS.
Der GAV 2023 gilt noch bis Ende 2026. Die Neuverhandlungen sollen aus Sicht der AEROPERS zügig in Angriff genommen werden.
Fristgerechte Kündigung und Neuverhandlungen
«Die Kündigung des Gesamtarbeitsvertrages findet fristgerecht zum erstmöglichen Zeitpunkt statt und ist ein normaler Vorgang», sagt Thomas Steffen, Vorstand und Mediensprecher des Pilotenverbandes AEROPERS.
«Es ist das grosse Bedürfnis unserer Mitglieder, den Einfluss auf den Einsatzplan zu verbessern» so Steffen weiter. «Es muss für Pilotinnen und Piloten möglich sein, beim Geburtstag ihrer kleinen Kinder dabei sein zu können».
«Bei einer Stimmbeteiligung von 93% haben 85% der bei Swiss fliegenden AEROPERS Mitglieder beschlossen, den GAV 2023 zu kündigen. Das ist ein starkes Zeichen, dass es Anpassungen geben muss. Aktuell haben wir einen sehr begrenzten Einfluss auf unseren Einsatzplan und das muss sich ändern», fügt Thomas Steffen an, der selbst Langstreckenpilot ist. «Unser Ziel ist es, während der anstehenden Verhandlungen eine für beide Seiten gewinnbringende Lösung zu erzielen». (TI)








