Fairaway Travel startet das Plastikreporter-Programm

Der Reiseveranstalter möchte bis 2020 das Einwegplastik auf seinen Reisen so weit wie möglich reduzieren.
©John Cameron

Der Reiseveranstalter Fairaway Travel geht das Problem von Plastikabfall an den Stränden und im Meer aktiv an und möchte bis 2020 das Einwegplastik auf seinen Reisen so weit wie möglich reduzieren. Dazu wurde jetzt das Plastikreporter-Programm initiiert. Touristen verursachen während einer Reise viel mehr Einwegplastik als die lokale Bevölkerung. Zum Beispiel wächst die Menge an Plastikabfall, die ins Mittelmeer gelangt, in den Sommermonaten um 40 Prozent.»

Plastik reduzieren – ein ganzheitliches Konzept

Der Reiseveranstalter arbeitet schon länger daran, in den angebotenen Reisedestinationen Plastikabfall zu reduzieren. So unterstützt Fairaway das Projekt RefillMyBottle und regt die Partner-Hotels, dazu an, Auffüllstationen zu errichten statt neue Einwegflaschen zu kaufen. Aber auch die Reisenden von Fairaway können nun aktiv daran teilhaben, den Plastikabfall zu reduzieren.

Das Plastikreporter-Programm

Bei Fairaway Travel können Reisende nun selbst zu Reportern werden. Ausgestattet mit einem Starter-Kit, einer Checkliste und viel Engagement machen Reisende auf das Problem während ihren Ferien aufmerksam, sprechen Verantwortliche in Hotels an und berichten im Nachhinein, wo noch Aufholbedarf besteht. «Reisende werden so zu Multiplikatoren und ändern nicht nur ihr Reiseverhalten, sondern hoffentlich auch ihr Alltagsleben. Nur zusammen können wir global das Problem des Plastikabfalls bekämpfen – dazu benötigen wir auch die Unterstützung unserer Reisenden», erklärt Dirk Radke. Natürlich soll dies nicht allzu kompliziert sein – ein Foto, ein Gespräch mit einem Concierge oder der Standort einer Wasserstation reicht schon, denn die Reisenden befinden sich immer noch in den Ferien. So erhofft sich der Reiseveranstalter einen Schneeballeffekt, der dabei hilft, das Problem lokal und global anzupacken. (TI)

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