Hotelplan Suisse: Weniger Buchungen wegen Fussball-WM

Trotzdem zeigt sich der Reiseveranstalter für das Geschäftsjahr 2017/18 zuversichtlich und erwartet noch kurzfristige Buchungen für den kommenden Sommer.

Hotelplan Suisse zieht für das laufende Geschäftsjahr eine zuversichtliche Zwischenbilanz. Obschon durch die Fussball-WM die Buchungen für Ferien zwischen Juni und Mitte Juli 2018 gegenüber dem Vorjahr rückläufig sind, wurden bereits knapp Dreiviertel der budgetierten Reservationen bis Ende Geschäftsjahr 2017/18 getätigt. «Zudem sind die Durchschnittspreise im Retailing pro Passagier und Reise von CHF 1547 (2017) auf CHF 1612 (2018) gestiegen», erklärte CEO Kurt Eberhard an der Pressekonferenz heute Morgen.

Selbst der ungünstigere Eurokurses hält Herr und Frau Schweizer nicht von Ferien auf Mittelmeer-Inseln ab. Top-3-Destinationen im Badeferien-Bereich sind demnach Griechenland, Spanien und Zypern. Ägypten, Tunesien und die Türkei weisen prozentual den grössten Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr aus, wie Hotelplan Suisse in einer Zwischenbilanz festhält. Für die Sommerferien erwarte man aber noch vermehrt kurzfristige Buchungen, so das Unternehmen.

Federn lassen mussten die folgenden Destinationen:  Kuba (-25%) UK (-23%), Niederlande (-18%) und USA (-11%). Auch Lissabon und Barcelona entwickeln sich negativ. «Lissabon ist zu der Destination geworden, die vorher Barcelona war. Sehr viele Gruppen reisen dorthin», so Nicole Pfammatter, Director Tour Operating Dyna & Package. Entsprechend sei es im Individualbereich schwierig, an Hotels heranzukommen.

Für die kommende Wintersaison 2018/19 rechnet Hotelplan Suisse wiederum mit vermehrter Nachfrage für die Destinationen Finnisch Lappland und Nordnorwegen im Individual-Reisebereich sowie für die Karibik, den Indischen Ozean und Thailand im Langstrecken-Badeferiengeschäft. «Wir sind zuversichtlich, dass wir dieses Jahr die Umsatzzahlen trotz kompetitivem Umfeld steigern können», sagt Kurt Eberhard, CEO Hotelplan Suisse. (TI)

 

 

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