Hotelplan Suisse zeigt ein Herz für Delfine

In Zukunft sollen Angebote mit Tieren in Gefangenschaft nicht mehr aktiv offeriert werden.

Mit Elefanten auf einen Spaziergang oder mit Delfinen schwimmen: Angebote mit Tieren in Gefangenschaft gibt es auf dieser Welt viele. Dieses «Ferienvergnügen» soll nun endlich gestoppt werden, schreibt der «Tages-Anzeiger» in einem entsprechenden Artikel. Denn nach der TUI zeige nun auch Hotelplan Suisse ein Herz für die Tiere. Zusammen mit der Schweizer Meeresschutzorganisation Ocean Care wolle man die Kunden auf die Problematik der Delfinhaltung aufmerksam machen. «Mit Aufklärung und Sensibilisierung» soll ihnen vom Besuch eines Delfinariums oder dem Schwimmen mit Delfinen in Gefangenschaft abgeraten werden», sagt Michèle Hungerbühler, die Verantwortliche für Nachhaltigkeit bei der Migros-Tochter, gegenüber dem «Tages-Anzeiger».

So sollen in Zukunft solche Angebote nicht mehr aktiv offeriert und ab November in den Hotelplan-Katalogen 2018/2019 sowie online nicht mehr ausgeschrieben werden. Zudem werden Hotels, die über ein Delfinarium verfügen vermerkt, aber nicht aus dem Programm genommen. Ganz verschwinden die Angebote also (noch) nicht. Denn wer explizit danach fragt, wird diese weiterhin buchen können. Hotelplan Suisse sei sich bewusst, dass das nicht ganz konsequent sei. Man wolle step by step vorwärtsgehen, sagt Hungerbühler. (TI)

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