Schweizer Asienspezialist Insight Reisen erhält Deutschen Reisepreis

Das Zürcher Unternehmen bekam für sein Angebot «Farmhouse Smiling Gecko» in Kambodscha die Goldene Palme in der Kategorie «Verantwortung im Tourismus». 
Inside Reisen
Hans Wettstein, Inhaber von Insight Reisen (r.) erhielt den Deutschen Reisepreis von Lars Nielsen, «GEO-Saison»-Chefredaktor.

Für einmal war ein Schweizer Reiseveranstalter in Deutschland der grosse Abräumer: Bei der Verleihung der Goldenen Palme – der Deutsche Reisepreis für die besten Innovationen in der Reisebranche – liess das Zürcher Unternehmen Insight Reisen die gesamte Konkurrenz hinter sich. Der Zürcher Asienspezialist erhielt für sein Angebot «Farmhouse Smiling Gecko» in Kambodscha die Goldene Palme in der Kategorie «Verantwortung im Tourismus».

Kambodscha ist zwar zu einem veritablen Trend-Ziel innerhalb Asiens avanciert, gehört jedoch nach wie vor zu den ärmsten Ländern Südostasiens. Nur selten profitiert die Bevölkerung von den investierten Geldern. Das Projekt Farmhouse Smiling Gecko von Insight Reisen zeigt jedoch, dass erfolgreicher Tourismus, Nachhaltigkeit und soziales Engagement kein Widerspruch sind. Das Farmhouse ist nicht nur ein Ort, an dem sich auftanken und geniessen lässt – das Projekt holt ganze Familien aus den Slums. Weiter ernährt der Erlös des Eco-Hotels fast tausend Schulkinder. Das Farmhouse ist Teil des Clusterprojektes des Schweizer Fotografen Hannes Schmid.

Für Hans Wettstein, Inhaber von Insight Reisen und Vorstandsmitglied von Smiling Gecko, sind Nachhaltigkeit und sozial verträgliches Reisen seit Jahren zentrale Anliegen: «Ich fördere mit Herzblut Tourismus, der Begegnungen auf Augenhöhe schafft und Reisen zu einer nachhaltigen Erfahrung macht – für Reisende und Besuchte. Farmhouse Smiling Gecko ist ein wunderbares Beispiel dafür.»

Lars Nielsen, «GEO Saison»-Chefredaktor sagt: «Die Gewinner des Deutschen Reisepreises beleben die Reisewelt mit innovativen Angeboten. Die ausgezeichneten Produkte sind kreativ, sozial, umweltbewusst und digital.» Vom Farmhouse zeigte sich die Jury rund um Lars Nielsen beeindruckt: «Respekt vor so viel Engagement und sinnvoller Hilfe!» (ES)

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