Aeropers gibt Swiss-CEO eine letzte Chance

Sollten auch die für den 22. und 23. Oktober angesetzten Gespräche mit Swiss-CEO Dieter Vranckx ohne Resultat enden, kommt es womöglich zum Streik.
Marsch der Piloten durch Kloten. ©Aeropers

Seit Herbst 2021 verhandelt Aeropers mit Swiss über einen neuen Pilotengesamtarbeitsvertrag. In dieser Zeit habe die Geschäftsleitung der Swiss mehrmals die Chance verpasst, um den Gesamtarbeitsvertrag mit den Piloten ins Trockene zu bringen, heisst es nun in einer Mitteilung von der Gewerkschaft Aeropers. Auch die letzten Gespräche seien erfolglos verlaufen.

Sollten auch die für den 22. und 23. Oktober angesetzten Gespräche mit Swiss-CEO Dieter Vranckx ohne Resultat enden, ist der Pilotenverband Aeropers bereit, die berechtigten Interessen seiner Mitglieder mit rechtmässigen Arbeitskampfmassnahmen durchzusetzen.   

Am 16. Oktober endete beim Pilotenverband die Abstimmungsfrist für eine Arbeitsniederlegung (Streik) und eine Vollversammlung. Die Stimmbeteiligung war mit 97.2% sehr hoch: Mit 93.7% beziehungsweise 95.9% JA-Stimmen haben die Aeropers-Mitglieder ein klares Zeichen dafür gesetzt, dass es jetzt einen zeitgemässen Gesamtarbeitsvertrag braucht.

«Wir wollen eine Lösung am Verhandlungstisch. Sollte der CEO jedoch auch diese Gelegenheit ungenutzt lassen, sind wir bereit, die berechtigten Interessen unserer Mitglieder mit rechtmässigen Arbeitskampfmassnahmen durchzusetzen», sagt Clemens Kopetz, Präsident des Pilotenverbandes. Am 24. Oktober wird Aeropers über das weitere Vorgehen informieren. (TI)