Auch Skyguide von Service-Public-Initiative betroffen

Gibt es am 5. Juni ein Ja an der Urne, könnten die Löhne bei der Flugsicherung ins Rutschen kommen.
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Am 5. Juni stimmen die Schweizer über die Initiative «Pro Service Public» ab, die eine Kürzung der Managersaläre von bundesnahen Betrieben fordert. Die Rede ist dabei stets von SBB, Post und Swisscom; zu den «bundesnahen Betrieben» zählt laut der «Schweiz am Sonntag» aber auch das Flugsicherungs-Unternehmen Skyguide. Gemäss der Initiative sollen die Management-Löhne gesenkt werden, die über dem Bundesratsgehalt von CHF 475’000 liegen. Skyguide-CEO Daniel Weder mit einem Gehalt von knapp CHF 550’000 wäre davon also betroffen.

Wie Christian Haag vom Beratungsunternehmen Swiss Economics gegenüber dem Sonntagsmedium erklärt, könnte es zudem zu einer Kettenreaktion kommen, von der auch die anderen Löhne betroffen wären. Gemäss der Skyguide-Gewerkschaft Aerocontrol verdient ein Fluglotse im Durchschnitt CHF 180’000 pro Jahr, gearbeitet wird gemäss Gesamtarbeitsvertrag 35 Stunden pro Woche. Skyguide und Aerocontrol geben an, dass die Gehälter kaufkraftbereinigt im europäischen Schnitt liegen würden.

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