Bund bremst Retter des Airports Lugano-Agno aus

Die deutsche Airline Private Wings erhält keine Flugbewilligung.

Die deutsche Fluggesellschaft Private Wings möchte am Flughafen Lugano-Agno eine Basis errichten, wie Tessiner Medien berichten. Doch die Airline erhalte keine Genehmigung für geplanten Flüge nach Zürich und Genf. Als ausländische Fluggesellschaft darf Private Wings zwar in die Schweiz fliegen, nicht aber Routen innerhalb der Schweiz. So will es das Luftfahrtgesetz. Eine Ausnahmebewilligung habe Bundesrätin Simonetta Sommaruga abgelehnt, sagt Flughafendirektor Maurizio Merlo im «Corriere del Ticino».

Im Tessin gilt das Angebot der deutschen Airline als mögliche Rettung für den Flughafen Agno, der von der Schliessung bedroht ist, seit Swiss nicht mehr anfliegt. Im April stimmt Lugano über eine Finanzspritze von CHF 5 Mio. für den Flughafen ab.

Private Wings plant die Basis mit den Maschinen des Typs Dornier 328 zu errichten. Der Flughafen Lugano hat per Ende April allen Mitarbeitern vorsorglich die Kündigung ausgesprochen. (TI)

 

 

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