EU untersucht die GDS-Gebühr der Lufthansa Group

Verkehrskommissarin Violeta Bulc wird aktiv.

Kommt nun doch noch Bewegung in die Sache? Lange hat es so ausgesehen, als würde auf europäischer Ebene nicht mehr viel passieren, nachdem die Vereinigung der Reiseverbände ECTAA bei der EU-Kommission eine Beschwerde wegen der Distribution Cost Charge der Lufthansa-Gruppe eingereicht hatten. Sie sind der Meinung, dass die Airlines mit dieser Gebühr für GDS-Buchungen bestimmte Vertriebskanäle diskriminieren.

Genau diesen Verdacht untersucht die EU-Kommission, wie Verkehrskommissarin Violeta Bulc auf Anfrage der deutschen «FVW» bestätigt. Konkret geht es darum, ob die Distribution Cost Charge gegen den Code of Conduct für Computer-Reservations-Systeme (Vorschrift EC 80/2009) verstösst. Wann Bulc eine Entscheidung treffen wird, ist aber noch nicht klar. (TI

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