Eurobus übernimmt Mehrheit an Domo Swiss Express

Damit soll der Aufbau des neuen Schweizer Fernbusnetzes schneller vorankommen.
Eurobus_Deluxe_83AMUS7 - Kopie

Im gerade entstehenden Schweizer Fernbusmarkt gibt es einen neue Wendung: Eurobus und Domo Swiss Express «bündeln ihre Kräfte zum Aufbau und Betrieb eines nationalen Fernbusgeschäfts». Will heissen: Das Schweizer Busunternehmen Eurobus übernimmt die Mehrheit an der Firma Domo Swiss Express AG. Damit soll der «schnelle Aufbau und Betrieb der konzessionierten Fernbuslinien» unterstützt werden. Die Domo Reisen & Vertriebs AG in Glattbrugg, die Tagesausflüge und Ferienreisen, sowie internationalen Linienverkehr nach Spanien anbietet, ist davon nicht betroffen.

Die drei vom BAV bereits für den Betrieb konzessionierten nationalen Fernbuslinien der Domo Swiss Express AG (St. Gallen – Genf Flughafen, Chur – Sitten und Zürich Flughafen – Basel EuroAirport – Lugano) werden wie geplant ab dem 10. Juni in Betrieb genommen. In Rothrist besteht zwischen den Linien eine Umsteigemöglichkeit. Der Prozess zum im Dezember 2017 beim Bundesamt für Verkehr (BAV) eingereichten Konzessionsgesuch von Eurobus für weitere Fernbuslinien läuft nach wie vor.

Der Betrieb des Fernbusgeschäfts soll vom Eurobus-Standort Bassersdorf aus sichergestellt werden. Für den Aufbau und die Weiterentwicklung des Betriebs wollen die bisherigen Verantwortlichen der Firmen Eurobus und Domo neu gemeinsam besorgt sein. «Gemeinsam wollen wir in der Schweiz ein für die Kunden, Regionen und Gemeinden attraktives Fernbusnetz etablieren, welches das bestehende ÖV-Angebot ergänzt. Dabei spielen die bereits konzessionierten Linien der Domo Swiss Express AG eine zentrale Rolle», sagt Andreas Meier, Geschäftsführer der Eurobus-Gruppe. (SG)

Drucken