Orient-Express: Accor-Hotels und SNCF haben luxuriöse Ideen

Unter der Luxuszug-Marke sollen unter anderem besondere Hotels entstehen.

Die französische Hotelgruppe Accor und das französische Bahnunternehmen SNCF wollen die Marke Orient Express gemeinsam weiterentwickeln. Accor-Hotels übernimmt darum 50% des Aktienkapitals von Orient-Express, das bisher vollständig im Besitz von SNCF war.
Accor will seine Position im Luxussegment stärken und eine neue Reihe von Hotels unter der Marke Orient-Express aufbauen. Diese sollen «zum Inbegriff der Kunst des Reisens werden und Gästen ein einzigartiges historisches Reiseerlebnis anbieten, das Luxus, Raffinesse und einen Hauch von Exotik aus Ost und West an sagenhaften Standorten miteinander vereint».

Plattform für Veranstaltungen
Seit 1977 fördert der SNCF-Konzern das Image der Marke, insbesondere durch die Restaurierung von historischen Salon- und Reisewagen aus den zwanziger Jahren (Pullman-Orient-Express) und die Organisation von Veranstaltungen. Die sieben historischen Wagen im Stil des französischen Art Déco bleiben Eigentum des staatlichen Eisenbahnkonzerns und werden von Orient Express für private Fahrten und Veranstaltungen angeboten. Sie stellen einen neuen Schauplatz für Veranstaltungen dar, die auch gemeinsam mit Accor-Hotels und Unternehmen wie Potel & Chabot, Noctis und John Paul ausgerichtet werden können.

Darüber hinaus engagieren sich Accor-Hotels und der SNCF-Konzern durch den Orient Express Endowment Fund gemeinsam für den Erhalt, die Förderung und die Bekanntmachung des Kulturgutes. Es handelt sich dabei um einen öffentlichen Stiftungsfonds, der Initiativen fördert und unterstützt, die einem breiten Publikum Kunst und Kultur näher bringen. (SG)

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