Parkhaus-Pläne des Flughafen Zürich vorerst auf Eis gelegt

Das Bundesgericht hat eine Beschwerde des VCS gutgeheissen.
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Der Flughafen wollte südlich seines Geländes ein neues Parkhaus P10 mit rund 3000 Parkplätzen bauen. Die Passagiere sollten von da mit Bussen oder mit der Glatttalbahn zum Flughafen fahren. Im Frühling 2017 bewilligte das Bundesamt für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation die Pläne unter Auflagen.

Der VCS wehrte sich aber gegen diese Pläne. Er verlangte einen neuen Umweltbericht für das Parkhaus P10. Unter anderem argumentierte er, dass der Flughafen bei der Planung bereits bestehende Parkplätze nicht berücksichtigte. Auch Privatparkplätze auf privatem Gelände, die sich ausserhalb des Areals befinden, müssten dazugerechnet werden. Diese würden das neue Parkhaus überflüssig machen.

Das Bundesgericht hat nun die Beschwerde des Clubs gegen die geplanten 3000 Parkplätze teilweise gutgeheissen. Dieses fordert nun eine Umweltverträglichkeitsprüfung für das neue Parkhaus. (TI)

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