Railaway: Bei den Gruppen ging es 2018 wieder bergauf

Die SBB-Tochter transportierte mit über sieben Millionen Freizeitreisenden rund 12,4 Prozent mehr Fahrgäste als 2017.
© Clemens Laub

Das Jahresergebnis 2018 von Railaway präsentiert sich auf den ersten Blick erfreulich: Gesamthaft bewegte die SBB-Tochter mit 7’496’560 Freizeitreisenden rund 12,4% mehr Fahrgäste gegenüber zum Vorjahr. Dies ist aber zum Teil auch dem Umstand geschuldet, dass bei einigen Veranstaltungen neu auch Eventreisende im Regionalverkehr mit in die Betrachtung einfliessen. Anfang des Jahres 2018 musste Railaway aufgrund des unbeständigen Wetters mit Verlusten in einigen touristischen Segmenten, vor allem im Bereich der Winterangebote, rechnen: Hier büsste Railaway gegenüber dem Vorjahr 12,3% ein und verkaufte knapp 98’000 Angebote. Einige Skigebiete waren für den öffentlichen Verkehr teilweise während mehrerer Tage nicht erreichbar. Auch bei den Familienangeboten musste Railaway mit einem totalen Absatz von etwas mehr als 148’000 Kombis 2,5% gegenüber dem Vorjahr einbüssen.

Heisser Sommer animiert zu Ausflügen in die Natur

Der sehr heisse Sommer lockte die Familien vermehrt nach draussen in die Freibäder oder in die Berge. So verloren die klassischen Familienangebote wie Museen und Zoos an Besuchern. Positiv ist aber das Ergebnis bei den Gruppen und Schulen: Hier verzeichnet Railaway gegenüber dem Vorjahr ein Umsatzplus von 4,1% beziehungsweise 2,6% an Reisenden. Im Jahr 2017 hatte es in diesem Bereich noch ein dickes Minus gegeben.

Onlinekanal wächst

Die Möglichkeit, Freizeitangebote von Railaway online zu buchen, nutzen immer mehr Freizeitreisende. Der Online-Anteil der verkauften Freizeitangebote ist 2018 um 4,6% und somit auf fast 20% gestiegen. Besonders beliebt ist die Online-Buchbarkeit bei den Snow’n’Rail-Angeboten, die direkt auf den Swiss Pass geladen werden können. (TI)

 

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