US-Shutdown: Darauf sollten Geschäftsreisende achten

Immer noch wird unter anderem die Abfertigung an den Flughäfen beeinträchtigt.

Der längste Shutdown der Geschichte der USA hat auch für (Geschäfts-)Reisende Folgen. Darauf müssen diese sich gefasst machen, wie eine Analyse von BCD Travel zeigt:

Die Wartezeiten an den Flughäfen können sich erheblich erhöhen, weil Sicherheitspersonal, die Zollabfertigung und die Dienste auf den Start- und Landebahnen ungenügend besetzt sind. Dadurch kann es zu Verzögerungen bei den Start- und Landezeiten von Fluggesellschaften kommen. Reisende sollten für den Check-in an Flughäfen und die Sicherheitskontrollen zusätzliche Zeit einplanen. Ausserdem sollten Verbindungen mit kurzen Umsteigezeiten vermieden werden.

Im Rahmen ihrer Arbeitsverträge müssen zwar Bundesbedienstete, die als «unverzichtbar» gelten, während des Shutdowns weiterarbeiten. Zu diesen unverzichtbaren Mitarbeitern gehören etwa 10’000 Fluglotsen der Federal Aviation Administration FAA, 5000 Beamte der Transportsicherheitsbehörde TSA und 55’000 Mitarbeiter der Zoll- und Grenzschutzbehörde der Vereinigten Staaten CBP.

Personal meldet sich krank

In einer Twitter-Mitteilung berichteten TSA-Beamte (@TSA), dass sich während des Shutdowns eine grössere Anzahl von Mitarbeitern krank gemeldet hat, was zu unterschiedlich langen Wartezeiten führen kann. Die Effektivität der Sicherheitsmassnahmen werde dadurch nicht beeinträchtigt und die Leistungsstandards bleiben während des Shutdowns unverändert, heisst es bei der TSA.

Auf die Sicherheit der Flugüberwachung hat der Shutdown gemäss BCD Travel keine Auswirkungen. Jedoch verringert sich die Zahl der Flüge, die die Fluglotsen bewältigen können, was nach Angaben der grössten US-amerikanischen Pilotengewerkschaft zu Flugverspätungen führen wird. Bereits vor dem Shutdown war die personelle Besetzung bei den Fluglotsen kritisch, weil ein grosser Teil dieser Fachkräfte bald in den Ruhestand gehen könnte (etwa 20% der insgesamt 1900 Beschäftigten. (TI)

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