Unnötige Stornogebühren: Anleitung von Philippine Airlines

Diese Kosten seien in der Schweiz auf unsachgemässe GDS-Buchungspraktiken zurückzuführen.
©Wikipedia, Eric Salard

Philippine Airlines hat ein wachsames Auge auf unnötige Kosten. Ein Teil dieser Kosten sind die Stornogebühren, die der Airline von den verschiedenen GDSs in Rechnung gestellt werden. «In der Schweiz haben wir festgestellt, dass solche Stornierungen auf unsachgemässe GDS-Buchungspraktiken wie Churning oder die wiederholte Stornierung und Umbuchung derselben Reiseroute für denselben Passagier, doppelte Buchungen und fiktive Buchungen zurückzuführen sind», lässt die Airline verlauten.

So hat der Carrier eine Reihe von Initiativen ergriffen, um diese Kosten zu kontrollieren und ruft die Reisebüros auf, die Richtlinien einzuhalten. Die grundlegenden Reservierungsrichtlinien zur Vermeidung von Kosten wären demnach wie folgt:

(1) Alle Segmente mit HX, UC, NO, UN-Status löschen.
(2) Keine fiktiven Buchungen durchführen.
(3) Unterlassen von übermässigen Annullationen – das System automatisiert Clip-Agenturen mit hoher Stornoquote.
(4) Überwachen aller Queue Messages, insbesondere bei Flugplanänderungen.
(5) Kontaktdaten der Passagiere eintragen, damit sie über jede Änderung informiert werden.

Um die Vertriebskosten zu steuern, wird Philippine Airlines das Buchungsverhalten der Reisebüropartner überwachen. (TI)

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